Dienstag, April 23, 2013

Schrebergarten - To dos Februar - April

Jede freie Minute seit dem die Tage etwas wärmer werden, versuchen wir im Schrebergarten zu verbringen. In diesem Post habe ich für mich seit Februar als To do-Liste gesammelt, was zwischen Februar und April so passieren sollte. Und ich muss uns mal loben, wir haben alles erledigt. :-)
Da wir den Garten erst im Dezember übernommen haben, waren sehr viele Aufbauarbeiten zu erledigen. Aber gut Ding will Weile haben! Ab jetzt kommen sehr viel mehr Verschönerungsarbeiten.

Blick auf das obere Gemüsebeet und auf das Behelfswohnheim:



(in dem Moment muss ich wohl sehr stolz sein gewesen sein ... ;-) )

Bereits erledigte To-dos:

Kompost
- Zweige für Kompost sammeln und in Form bringen (Seiten-Triebe entfernen)
- regelmäßig neue Gemüseabfälle für Kompost mitbringen

Unteres Gemüsefeld
- Boden umgraben
- Humuserde der Vorpächterin ausbringen

Haus (Behelfswohnheim) (Dirks Projekt)
- Vordach abstützen

- Hinterer Raum, Bodenplatten verlegen

Beerensträucher
- Brombeeren neben dem Tomatenfeld ausdünnen und Rankhilfen einziehen
- Große Brombeerpflanze am oberen Gemüsebeet ausdünnen und Rankhilfen einziehen  kappen


Tomaten (Dirks Projekt)
- Tomatenpflanzen Ende Februar vorziehen
- den Hang von Grassoden, Haselnussschösslingen, etc. befreien
- kleine Mauer aus Pflastersteinen bauen
- Tomatendach bauen

Oberes Gemüsebeet
- Boden von Efeu, Gras und Wurzeln befreien
- Baumstumpf ausgraben
- Terassen anlegen
- Sand und Kompost einarbeiten
- Gemüseauswahl und Fruchftfolge beachten
- weitere Samen kaufen
- Gemüse ab März April vorziehen
- Gemüsepflänzchen einsetzen

Oberes Gemüsebeet - Blumen
- Blumen für den Bauerngarten kaufen
- Kletterrosen bei Rosen Kordes kaufen


Meine Heckenschere und ich verabschieden uns wieder von euch!

Mittwoch, April 17, 2013

Der "Cupido Cowl" Schlauchschal ist fertig!

Passend zum Frühlingswetter ist der "Cupido Cowl" Schlauchschal fertig geworden. Angefangen hatte ich ihn schon im Januar, aber die Knäuel wollten und wollten einfach nicht enden... so passt er aber sehr gut zu meinem neuen rosanen Pullover.



Als ich Ende letzten Jahres unserem Wollgeschäft einen Besuch abstatte, stieß ich auf RICO Creative Galaxy.

Dies ist ein sehr weiches, fluffiges Garn, mittlerer Stärke, mit Farbverlauf (smaragdgrün, dunkles ocker, viollet) UND eingenähten violetten Pailetten. Ich nahm zwei Knäuel à 100g mit. Bei dieser ungewöhnlichen Kombination, nämlich einem Farbverlauf mit einer der Trendfarben diesen Jahres (Smaragdgrün) und ein paar gliternden Pailetten musste ich einfach kapitulieren.
Bei ravelry würde ich recht schnell fündig uns entchied mich für den cupido cowl, einen Schlauchschal mit tollem Strukturmuster. Das Design stammt von Hiroko Fukatsu und sie publizierte das Muster auf ihrem Blog "Please don`t eat the daisies". Und so erinnert mich auch das Muster an eine Wiese voller Gänseblümchen. Es ist eine sehr schöne, irgendwie unbeschwerte Kreation und dass der Schal fertig geworden ist, passt auch sehr gut zu dem aufkommenden Frühlingswetter. Ich werde ihn auf jeden Fall nochmal in einem eleganten Grau oder pastelligem Rosa stricken.

Source: flickr.com via Amanda on Pinterest

Es dauerte etwa drei Anläufe, bis es mir gelang, die erste Reihe korrekt zu einem Ring zusammenzufügen. Aber alles andere, wie das Stricken des Strukturmuster  oder auch das Verrstricken der Pailetten, ging mir leicht von der Hand.
Der Schal sitzt momentan eng am Hals, ich werde sehen, wie er sich nach der ersten Handwäsche verhält. Ich habe ihn, um die das Knäuel aufzubrauchen, 30 cm statt 20 cm breit wie im Muster angegeben gestrickt.

Montag, April 08, 2013

Rezept: Marmorkuchen nach Frieda

200 g Butter, weiche
160 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker, (Bourbon)
1 Msp. Zitrone(n) - Schale, geriebene
2 EL Rum
6  Eigelb
6  Eiweiß
1 Msp. Salz
120 g Zucker
280 g Mehl, Weizenmehl 405er
1/2 Pck. Backpulver
100 ml Milch, lauwarme
20 g Kakaopulver, klassisches dunkles
  Puderzucker oder Kakao-Fettglasur


Marmorkuchen nach Frieda, klassischer Art

Die wirklich weiche Butter mit 160 g Zucker und Vanillezucker, sowie etwas Zitronenabrieb und dem Rum cremig rühren.
Eier trennen. Die Eidotter einzeln nacheinander in die Butter-Zucker-Masse rühren.
Die 6 Eiweiß mit der Msp. Salz halbfest schlagen und mit den restlichen 120 g Zucker zu Schnee schlagen.
Mehl abwiegen, mit Backpulver mischen. Milch leicht anwärmen. Abwechselnd (etwa in 3 – 4 Schritten) zuerst etwas Mehl auf die Butter-Zucker-Eidotter-Masse sieben (geht gut mit einem großen Haarsieb), dann etwas lauwarme Milch dazugießen und eine Portion Eischnee darauf geben. Mit einem Holzlöffel, der idealerweise in der Mitte ein Loch hat, alles unterheben. (Das ist sehr wichtig – kein Rührgerät einsetzen)
Wenn alles untergehoben und sorgfältig vermischt ist (geht relativ leicht, da Teig locker bleibt), die Kuchenform gut mit Butter ausstreichen und mit Mehl bestäuben.
Gut die Hälfte des Teiges in die Form füllen.
Den restlichen Teig mit dem Kakaopulver dunkel färben. Dazu siebt man das Pulver in die verbliebene Teigmasse, um Klümpchen zu verhindern. Instantpulver würde ich nicht nehmen, da es sich im Teig nicht richtig auflöst. Klassisch ist einfach das dunkle Kakaopulver, wie es von unseren Großmüttern früher verwendet wurde.
Den dunklen Teig auf die helle Teigmasse in die Form füllen und mit einer Gabel spiralförmig unterziehen. Beide Teigsorten vermischen sich dadurch zum Marmormuster.
Mit einer großen Fleisch- oder Grillgabel, die man leicht schräg hält, geht es besonders leicht und erzielt dadurch ein perfektes Muster.

Im vorgeheizten Backofen bei 150 – 160° Umluft ca. 60 Minuten backen.
Im Ober-Unterhitze-Ofen würde ich ihn bei 180° backen.
Er soll jedenfalls keine zu harte Kruste kriegen und eher heller backen, damit er auf keinen Fall trocken wird. Man sollte natürlich die Stäbchenprobe machen.

Den Kuchen in der Form leicht auskühlen lassen und dann auf ein Kuchengitter stürzen.
Großmütter haben ihn anno dazumal mit Puderzucker bestreut, man kann ihn aber auch mit einer kakaohaltigen Fettglasur überziehen. Ganz wie’s beliebt. Für einen ultimativen Glanz eignen sich diese Fettglasuren, die in kleinen, guglhupfähnlichen Förmchen angeboten werden, besonders gut.

Meine Großmutter bestand darauf, ihn mit geschlagener Sahne zu servieren, aber er schmeckt auch ohne wunderbar.

Rezeptquelle: Chefkoch "Marmorkuchen nach Frieda, klassischer Art"

Diesen Kuchen habe ich am Samstag gebacken und ich habe viele Komplimente von meinem Mann und von Bekannten kassiert. Er ist einfach zu machen, braucht aber am Ende etwas mehr an Zeit, als im Rezept angegeben, da alle Zutaten per Hand zusammengerührt werden. Ich habe den Kuchen noch mit Vollmilch-Kuvertüre und Schokosplitter aus Zartbitterschololade überzogen. Das Rezept ist durch seine 6 Eiter und nahezu ein ganzes Päckchen Butter sicherlich kei Diät-Gericht, aber wer will das schon bei so einem Kuchen-Genuss.

Samstag, April 06, 2013

Österreich: Ratschen, Wandern, Kitzbühel und Spezialitäten


Vor Ostern waren wir mit Freunden für ein verlängerten Wochenende in Österreich. Diese Ausfahrten stammen noch aus meiner WG-Zeit, wo wir mit der WG (immerhin 5 Leute mit Anhang) Skifahren gegangen sind. Das Geld stammte aus unseren Rücklagen. Wir waren wohl eine der wenigen WGs, die Beiträge von den Stadtwerken zurückerstattet bekommen hat.

Die Hütte, die eine von uns angemietet hatte, war sehr urig dekoriert und überzeugte uns mit einem tollen Ausblick von der Terasse!  Den konnten wir am Samstag über mehrere Stunden geniessen, denn das Thermometer kletterte auf sommerliche Temperaturen! Zum Glück hatte jeder von uns ein Tshirt mit.

 So konnte ich auch ein gutes Stück an meinem Schal (cupido cowl by Hiroko Fukatsu) weiterarbeiten. (Bald davon mehr!) Diese Treffen, die wir zelebrieren, sind auch deswegen so toll, weil wir Mädels Gelegenheit bekommen, unserer Lieblingsbeschäftigung zu frönen - uns über kreative Projekte auszutauschen. (Die Herren der Schöpfung sind dann meist mit Brett- und Strategiespielen beschäftigt. Bei un Mädels drehen sich die Themen meistens ums "recyceln" oder "upcyceln", ob das nun recycelte Klamotten sind oder auch recycelte Meterialien, uns fällt immer etwas ein. Meine Freundin hat dazu auch eine sehr günstige Inspirationsquelle gefunden, das Magazin "Couch".


Das Magazin im Pocket-Format fällt auf den ersten Blick nicht auf, offenbart aber (für nur 2€) beim Duchblättern, eine große Fülle an DIY-Tipps, Fotocollagen, Wohntrends und Lifestyle-Tipps.  Viele der Tipps sind schon von Blogs bekannt, aber für diesen Preis nimmt man das Magazin gerne mit. Da ich mich leider nicht traue, meine wenigen DIY-Magazine zu zerschnippseln, hätte ich aber bei diesem keine Skrupel.

Kurz vor der Rückfahrt am Montag haben wir Kitzbühel noch einen Besuch abgestattet und ein bißchen windowshopping betrieben. Zu 99% entsprechen die Preise nicht unserer Kragenweite, aber zum Angucken und Inspirationen sammeln, macht es einfach Spaß!

Ich mag den Anblick von Weidenkätzchen. Ich habe erst neulich erfahren, dass sie extra für den Handel gezüchtet werden und eigentlich unter Naturschutz stehen.
Wie die Bayern, sind auch die Österreicher, große Trachtenfans. Das war nicht das einzige Geschäft, wo wir wunderschöne Dirndl bewundern durften. Und ganz viel Deko in pastelligen Farben.


Ein letztes Highligt war aber auf jeden Fall der österreiche Supermarkt. Ich stehe einfach auf ausländische Lebensmittel! Ob das nun hübsche Verpackungen sind oder neue Geschmäcker, ich kann mich auf jeden Fall daran ergötzen. Mein Mann kann zum Glück meine Faszination verstehen und teilt sie gerne mit mir, wie zum Besipiel bei dem Apfelkren (Apfel-Meerettich) und Estragon-Senf, den wir unter anderem mitgenommen haben. Diesen Estragon-Senf hatte ich bei unserer Wanderung (auf einem Käsebrot) gegessen und die Wirtin gefragt. Die gab mir zum Glück ganz bereitwillig Auskunft und so war dieser einen Tag später, auch meiner. Als nettes Geschenk haben wir dann noch noch Marillenschnaps und Alpenkräuter Wurzel Bitter mitgenommen. Nicht auf dem Bild: grob gehobelter Kren und Kren Oberst (Sahnemeerettich).




Sonntag, März 31, 2013

DIY: Ostereier aus Salzteig


 Schon als kleines Mädchen war ich für die Dekoration bei uns zu hause zuständig. Zu Ostern habe ich Eier ausgepustet und entweder beklebt (mit Servietten, Federn oder bunter Wolle) bemalt oder eingefärbt.
Die letzten Jahre habe ich keine Osterdeko vorbereitet, da wir zu Besuch bei meiner Familie waren. Meine Mutter hält meine selbtsgemachten Werke in Ehren und erfreut uns alle daran. So ist es auch immer eine kleine Zeitreise, wenn ich auf meine Werke stoße, die ich als Kind oder Jugendliche machte.

Dieses Jahr sind wir hier in Ulm geblieben. Ich habe mir angewöhnt, mein Fensterbrett im Kreativzimmer zu schmücken. Da fällt mein Blick am häufigsten hin und es ist in wenigen Minuten getan. Diesmal wollte ich aber zusätzlich, den Ausblick aus unserem Küchenfenster verschönern. Der Schnee ist nun weggeschmolzen und die hochgewachenen Sträucher sehen trist aus und der Baum trägt natürlich auch noch kein Grün.
Nach der Salzteig-Ostereiner -Aktion sind sie nun ein wahrer Blickfang. Die Inspiration habe ich von dem wunderbaren amerkanischen Blog "DesignMom". Von ihr habe ich die Anleitung für die "salt dough eggs".

DIY Ostereier aus Salzteig

Du brauchst:
  • Salzteig (1/2 Tasse Salz, 1 Tasse Mehl, 1/2 Wasser)
  • Dispersionsfarbe oder Acrylfarbe (DesignMom)
  • weiße Wandfarbe (wenn man es etwas pastelliger möchte)
  • Pinsel
  • Sprühlack (hochglänzend)
  • Extra: Goldlack, Stenolpapier, bunte Servietten, Zackenlitze, etc.
  • Ausserdem:
  • Glas mit Wasser, zum Ausspülen der Pinsel
  • Zeitungspapier zum Drunterlegen
  • Küchentuch/Toilettenpapier zum Abwischen der Pinsel
  • Teller o.ä. auf dem man die Ostereier trocknen kann
Arbeitsschritte 1:
Salzteig herstellen (siehe oben) nach der Anleitung von DesignMom. (Teig ausrollen, mit einem Glas, Abdrücke erstellen, mit einem Messer die Kreise auschneiden, mit einem Nudelholz zu ovalen Eier ausrollen und mit einem Stäbchen/Strohhalm, kleine Löcher ausstechen.



Arbeitschritt 2:
Die Ostereier mit einer oder mehreren Farben bemalen und auf einem Teller trocknen lassen. Wenn man die Eier auf der Zeitung trocknen lässt, kann die Zeitung am Ei festkleben.
Tipp von meinem Mann: mit weißer Farbe grundieren (habe ich nicht gemacht), aber so strahlt die Farbe sicherlich noch mehr.




Arbeitsschritt 2:
Auf die vorgrundierten Eier, Tupfen, Gitter, (Zickzack-) Streifen  malen oder mit Servietten oder Litze bekleben und trocknen lassen. Auch schön: mit Goldlack besprühen.



Arbeitsschritt 3:
Anschließend rot-weiße Schnur oder Paketschnur durchfädeln, hier ggf. nochmal die Löcher mit einer Nadel durchstechen/vergrößern.

Arbeitsschritt 4:
Die getrockneten Ostereier mit Sprühlack (hochglänzend) gegen das Abblättern der Farbe und vor Nässe schützen. Das solltet ihr draußen machen. Ich mag hochglänzende/lackierte Oberflächen sehr gerne, ich finde das gibt dem Werk so ein besonderes Finish.


Viel Spaß mit dem neuen Tutorial! Die Nachbarn erfreut es sicherlich auch!


Donnerstag, März 28, 2013

Projekt: Kompost anlegen

Seit Dezember 2012 haben wir mit der Gartengruppe einen Schrebergarten. Dieser ist knapp 800 qm groß. Auch wenn nur ein kleiner Teil davon eben ist und sofort durch uns zu bewirtschaften ist, wollten wir für das bald zu pflanzende Gemüse beste Vorrausetzungen schaffen - einen Kompost!





Die Vorbesitzer hatten bereits einen Kompost angelegt, allerdings ist es von Vorteil zwei Komposthaufen zu haben. Zum einen um ggf. den Kompost leichter umzuschichten (was muss noch verrotten, was nicht/bessere Durchmischung) und zum anderen, um die beiden Komposthaufen (Was ist der Plural von Kompost?) nacheinander zu benutzen. Der Bio-Abfall braucht ca. 6- 12 Monate um sich zu zersetzen.


Vorarbeit

Im Januar haben wir die Fläche neben dem bereits bestehenden Kompost frei gemacht. Denn der Kompost soll auf nackter Erde "aufliegen", damit die Kompost-Würmer Zugang finden. Das klingt im Moment sehr überschaubar .... hat uns aber trotzdem einen ganzen Nachmittag (3-4 Stunden) gekostet, denn dieser Platz war eine Ablagefläche für abgeschnittenes Geäst, dass wir komplett mit der Axt klein gehackt haben, um es auch wieder für den Kompost verwenden zu können.

Konstruktion

Für die Konstruktion hatte mein Mann, acht Metallpfähle vom Recycling-Hof organisiert (ein buntes Sammelsurium). Diese wurden als Begrenzung in die Ecken gehauen. Dazwischen habe ich die Seitenwände aus Ästen gebaut. Das ging zum Glück super flott von der Hand!

Befüllung

Der Inhalt unseres Kompostes besteht vorrangig aus unserem Bio-Abfall, der bei uns zuhause anfällt und natürlich dem Gartenabfall. Ich hatte mich im Vorfeld schlau gemacht und dabei diese Kompostfibel im Internet gefunden. Diese fand ich sehr hilfreich.

Jetzt heißt es einfach ausprobieren!



Donnerstag, März 21, 2013

Happy Birthday Darling mit Musik & Rüplitorte



Mein Mann hatte letzten Mittwoch Geburtstag und so war dies eine willkommene Gelegenheit für mich wieder kreativ zu werden. Da er an dem Abend mit einem Freund aus war, konnte ich aus Herzens Lust.... stempeln!

Ich hatte von ihm zum letzten Weihnachtsfest ein Buchstaben-Stempelset geschenkt bekommen. Dieses besteht aus mehreren Klein- und Großbuchstaben, sowie Zeichensetzung wie Kommas und Punkte. Ich habe die Worte "with... to Dirk" mit meinem LOVE - Stempel kombiniert. Diesen Stempel von bastisRIKE kennt ihr bereits aus unseren Hochzeitsvorbereitungen! Wir hatten die mit Holunderbeerlikör selbstabgefüllten Fläschchen mit einem LOVE-Tag dekoriert.

Zum bestempeln habe ich normales braunes Packpapier (IKEA) und weiße Stempelfarbe genommen. Mein Tipp: Nutze nicht die "glänzende" Oberseite, sondern die etwas rauhere Unterseite. So haftet die Stempelfarbe besser und verwischt nicht sofort.



Alice Russel
Da mein Mann großer Musikfan ist, habe ich diesmal Musik an ihm verschenkt. Ich hatte von der Musikerin Alice Russel über FreeFM erfahren und war sofort hin und weg! "I loved you" ist ziemlich melancholisch, garantiert aber Gänsehaut!



Rüplitorte
Er ist aber nicht nur ein großer Musikfan, sondern ein noch größerer Kuchenfan. Und so habe ich ihm eine Rüplitorte nach schweizer Rezept (Quelle: Chefkoch) gebacken. Das Rezept habe ich zum ersten Mal ausprobiert - einfach, mit Geling-Garantie und gleichzeitig sehr lecker und saftig. Das habe ich nicht zum letzten Mal gebacken :-)


Rezept:

80 g Mehl
250 g Zucker
5 Ei(er)
1 Zitrone(n), die Schale
250 g Mandel(n), gemahlene
300 g Möhre(n)
Salz
Zimt
Nelke(n), gemahlen
2 TL Backpulver
2 EL Kirschwasser oder Zitronensaft
Für die Glasur:
250 g Puderzucker
Kirschwasser oder Zitronensaft
evtl. Ei(er), davon das Eiweiß
12 Marzipan - Möhren

Arbeitszeit: ca. 25 Min. / Schwierigkeitsgrad: simpel
Die Möhren waschen, schälen und fein raspeln. Eigelb, Zucker (ich habe ca. 200g genommen) und Zitronenschale cremig rühren. Je eine Prise Zimt, Nelkenpulver und Salz, sowie Mandeln, Backpulver und das Mehl miteinander vermengen. Die Mischung samt Möhren unter die Eiercreme rühren, danach Kirschwasser, bzw. Zitronensaft, hinzufügen.
Eiweiß steif schlagen und vorsichtig unter den Teig heben.
Die Mischung in einer Springform (26cm Durchmesser)im vorgeheizten Ofen bei 180° ca. 50 Minuten backen. Auskühlen lassen.
Die Glasur anrühren (Puderzucker mit wenig Zironensaft und Wasser) und den Guss auf der Torte verteilen. Zuletzt in die noch nasse Glasur die Marzipanmöhren setzen.

Hmmmm, lecker :-)

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