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Dienstag, Juni 11, 2013

Unterstütze ein fantastisches Roman-Projekt!

Vor einigen Wochen bin ich über einen gemeinsamen Freund auf das Roman-Projekt von Ritti Sonco gestoßen. Von Beginn an faszinierte mich die Geschichte des Buches, aber auch das Vorhaben, das Buch über crowdfunding zu finanzieren.
Da Ritti jeden von uns braucht um ihren Traum verwirklichen zu können, möchte ich euch ein paar Auszüge und Videos von ihr zeigen.
Im Rahmen von startnext.de/qayqa sucht sie Fans und Unterstützer, die ihr Buchprojekt mitfinanzieren. Jeder Euro hilft eine weitere geschriebene Seite von ihr ins Leben zu rufen!



Über das Projekt:
"Qayqa" ist ein Fantasieroman inspiriert von peruanischen Philosophien, als westliches Märchen erzählt. Er handelt von der Reise des jungen Mannes Damian, dem Knoten aus dem Kopf wachsen und der sich einer Karawane fliegender Menschen anschliesst, um unterwegs etwas gegen seine Knoten zu tun. Doch die Zeit vergeht und er widersetzt sich die Arbeit an seinen Knoten - bis er eines Tages über den Horizont fällt. Auf der anderen Seite des Horizontes befindet sich eine endlose Wüste; Heimat aller verworfenen und ungewollten Gegenstände, Gedanken, und Heimat nun auch von Damian. Doch die Wüste, Pacha Mama, lebt, beobachtet ihn, spielt sogar mit ihm. Sie sieht ihn als Pflanze, die sich weigert zu blühen, und schickt ihn somit in alle ihre Narben und Höhlen, um dort entweder einzugehen oder kämpfend wieder herauszukommen. In seiner Hosentasche befindet sich sein Reisegefährte: eine kleine, charmante, sprechende Kartoffel. Sie kann ihm alles über Pacha Mama, das Universum und seine Knoten erzählen - doch zuerst will sie, dass Damian zu gibt, er sei ebenfalls eine Pflanzen.
Damian muss lernen die Welt durch eine neue, ihm völlig unbekannt Wahrnehmung, zu sehen. Wenn er seine Knoten öffnen will, muss er lernen seinen Platz im Einklang der Wüste finden.

Hier ist Ritti zu Gast bei einem Ulmer Radio-Sender. Schade, dass es das Buch nur erst ihn gedruckter Form gibt, ich finde ihre Stimme so sympatisch :-)



Ihr könnt Ritti Soncco über Facebook kontaktieren, ihr Projekt supporten und ihr Buchprojekt über ihren Blog verfolgen.
Ihr könnt Teil ihres Traums werden, hinterlasst eine Spur.
(Vielleicht ist dies ein tolles Geschenk für jemanden, der auch ein Träumer ist?)

Samstag, April 06, 2013

Österreich: Ratschen, Wandern, Kitzbühel und Spezialitäten


Vor Ostern waren wir mit Freunden für ein verlängerten Wochenende in Österreich. Diese Ausfahrten stammen noch aus meiner WG-Zeit, wo wir mit der WG (immerhin 5 Leute mit Anhang) Skifahren gegangen sind. Das Geld stammte aus unseren Rücklagen. Wir waren wohl eine der wenigen WGs, die Beiträge von den Stadtwerken zurückerstattet bekommen hat.

Die Hütte, die eine von uns angemietet hatte, war sehr urig dekoriert und überzeugte uns mit einem tollen Ausblick von der Terasse!  Den konnten wir am Samstag über mehrere Stunden geniessen, denn das Thermometer kletterte auf sommerliche Temperaturen! Zum Glück hatte jeder von uns ein Tshirt mit.

 So konnte ich auch ein gutes Stück an meinem Schal (cupido cowl by Hiroko Fukatsu) weiterarbeiten. (Bald davon mehr!) Diese Treffen, die wir zelebrieren, sind auch deswegen so toll, weil wir Mädels Gelegenheit bekommen, unserer Lieblingsbeschäftigung zu frönen - uns über kreative Projekte auszutauschen. (Die Herren der Schöpfung sind dann meist mit Brett- und Strategiespielen beschäftigt. Bei un Mädels drehen sich die Themen meistens ums "recyceln" oder "upcyceln", ob das nun recycelte Klamotten sind oder auch recycelte Meterialien, uns fällt immer etwas ein. Meine Freundin hat dazu auch eine sehr günstige Inspirationsquelle gefunden, das Magazin "Couch".


Das Magazin im Pocket-Format fällt auf den ersten Blick nicht auf, offenbart aber (für nur 2€) beim Duchblättern, eine große Fülle an DIY-Tipps, Fotocollagen, Wohntrends und Lifestyle-Tipps.  Viele der Tipps sind schon von Blogs bekannt, aber für diesen Preis nimmt man das Magazin gerne mit. Da ich mich leider nicht traue, meine wenigen DIY-Magazine zu zerschnippseln, hätte ich aber bei diesem keine Skrupel.

Kurz vor der Rückfahrt am Montag haben wir Kitzbühel noch einen Besuch abgestattet und ein bißchen windowshopping betrieben. Zu 99% entsprechen die Preise nicht unserer Kragenweite, aber zum Angucken und Inspirationen sammeln, macht es einfach Spaß!

Ich mag den Anblick von Weidenkätzchen. Ich habe erst neulich erfahren, dass sie extra für den Handel gezüchtet werden und eigentlich unter Naturschutz stehen.
Wie die Bayern, sind auch die Österreicher, große Trachtenfans. Das war nicht das einzige Geschäft, wo wir wunderschöne Dirndl bewundern durften. Und ganz viel Deko in pastelligen Farben.


Ein letztes Highligt war aber auf jeden Fall der österreiche Supermarkt. Ich stehe einfach auf ausländische Lebensmittel! Ob das nun hübsche Verpackungen sind oder neue Geschmäcker, ich kann mich auf jeden Fall daran ergötzen. Mein Mann kann zum Glück meine Faszination verstehen und teilt sie gerne mit mir, wie zum Besipiel bei dem Apfelkren (Apfel-Meerettich) und Estragon-Senf, den wir unter anderem mitgenommen haben. Diesen Estragon-Senf hatte ich bei unserer Wanderung (auf einem Käsebrot) gegessen und die Wirtin gefragt. Die gab mir zum Glück ganz bereitwillig Auskunft und so war dieser einen Tag später, auch meiner. Als nettes Geschenk haben wir dann noch noch Marillenschnaps und Alpenkräuter Wurzel Bitter mitgenommen. Nicht auf dem Bild: grob gehobelter Kren und Kren Oberst (Sahnemeerettich).




Sonntag, Februar 26, 2012

Buch: Hab ich selbst gemacht

Susanne Klingners Buch "Hab ich selbst gemacht" fiel mir bei einer Freundin in die Hände. Letztes Jahr wurde das Buch über Dawanda und andere Kanäle beworben und ich wollte es schon immer mal lesen. In den letzten Tagen war es eine angenehme Bettlektüre für mich.



Die Journalistin Susanne beschließt nach langen Tagen im Büro und ausschließlich Kopfarbeit, sich ein Jahr lang auf ein Selbermach-Jahr einzulaßen. Ein Jahr, indem sie versucht, vieles von dem, was einfach herzustellen ist, selber zu gestalten bzw. sich neue Techniken dazu anzueignen. Die Ausrede
Das kann ich nicht!
gilt nicht mehr.

Dabei gelten fünf einfache Regeln für sie:
1. Meinen Lebensstandard will ich beibehalten.
2. Dinge, die ich selber machen kann, kaufe ich nicht, sondern mache sie auch selber.
3. Was einfach geht, mache ich grundsätzlich und das ganze Jahr über.
4. Was schwieriger ist, probiere ich und lasse mir eventuell helfen.
5. Nur was mich wirklich unglücklich macht, darf ich sein lassen.


So beginnt sie nach einigen Startschwierigkeiten, erst am Wochenende und dann auch nach Feierabend damit, Brot zu backen, einen Garten anzulegen, Seife selber zu machen und und und.
Dabei wird sie zu einer passionierten Selbermacherin, die nach dem Jahr zwar viel mehr selber kann, in einiger Hinsicht aber auch froh ist, wieder auch auf gekaufte Dinge zurückgreifen zu können. In ihrem Fall, das geliebte leckere Bio-Brot, das einfach herrlich und dann doch besser schmeckt, als das von ihr gemachte.

Neben den einzelnen Kapiteln, in denen sie beschreibt, was sie mit ihren Händen gemacht hat, fand ich ein paar ihrer Aussagen sehr gut beobachtet.
Eine der Aussagen mit denen sie sich beschäftigt ist, warum in den letzten paar Jahren, der Selbstmach-Trend so stark um sich gegriffen hat und welche Motivation bei ihr dahintersteckt. Sicherlich kommt bei ihr auch als ein Auslöser die Unlust am ausschließlichen Konsumieren zu tage, aber ansonsten ist es die einfache Lust die Hände zu benutzen bei einem Job, der sie ausschließlich mit dem Computer und mit dem Verfassen von Texten konzentrieren läßt. Und sich runterkocht auf die Aussage "Es macht einfach Spaß".

Die andere Frage, die sie auch beschäftigt ist, dass einige der Frauen, die nun mehr selber-machen, das mit dem Ziel verfolgen, ihren Brot-Job aufzugeben, um nur noch Handarbeiten zu können und damit ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Allerdings sind das meistens Frauen, die leider aus eher schlecht bezahlten und nicht zufriedenstellenden Jobs kommen, für die das eine Alternative darstellt. Wie einige der jungen Strick-Designerinnen, die nun selbstständig ist, dafür aber auch 16 Stunden am Tag strickt. Für sie stellt es als Voll-Zeit Journalistin keine Alternstive dar.

Eine weitere Aussage, die ich leider ebenfalls vorbehaltlos bejahe ist, dass selbermachen auch viel Freizeit in Anspruch nimmt. Zeit, die man sonst eher mit dem Treffen von Freunden, Fernsehen oder in meinem Fall wohl eher mit dem Surfen im Internet verbracht hätte. So ertappe ich mich häufig mit der Frage, ob ich Samstag lieber ausgehe oder dann doch Nadeln klappernd mit einem Strickstück und dem Mann an meiner Seite den Abend verbringe...

Wie ist es bei euch? Standet ihr auch schon vor der Entscheidung, ob ihr nun lieber weggegehen sollt oder mit dem Strickzeug zu Hause bleiben sollt?
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