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Samstag, November 02, 2013

Große Apfel- und Zwetschgenernte im September

Meine Aktivitäten im Garten haben sich in den letzten Wochen der Schwangerschaft mehr auf das Einkochen und Einlegen beschränkt. Da wären die vielen Zwetschgen-Rezepte zu nennen wobei ich meinen alkoholischen Favoriten schon vorgestellt habe - den Zwetschgenkernlikör. Auch wenn ich diesen eher verschenken werde als diesen selber trinken (ich stille unsere Kleine) hat es mir viel Spaß gemacht und ich habe mittlerweile drei Flaschen angesetzt.
Was für die Dame der Likör ist, ist für den Herrn sein Obstbrand. Und so hatte mein Mann die Idee aus der reichen Zwetschgenernte einen Zwetschgenbrand herzustellen. Der besondere Gimmick ist dabei, dass unsere Sarah an ihrem 18.Geburtstag ihren Jahrgangsschnaps trinken kann!
Er hat ein 110 l Mostfass mit der Ernte füllen können in der steten Sorge dass es nicht reichen würde.... Da seine Frau ihren Anteil für Marmeladen und Kuchen "eingefordert" hat. Das Mostfass hatten wir als Glücksgriff auf dem Flohmarkt erstehen können - der Stand gegenüber hat eins zum Verkauf angeboten!



Noch vor den Zwetschgen haben wir allerdings den Apfelbaum abgeerntet. Das habe ich schön die Männer machen lassen. Das Einkochen hat sowieso zwei Tage gedauert. Auf dem Foto sieht man meinen Schwangerschaftsbauch nicht - das stundenlange Schhälen von kleinen Äpfeln habe ich im Sitzen erledigt. Sehr empfehlen kann ich da nur, eine Freundin einzuladen, dann schält es sich beim Erzählen fast von alleine! Mein Mann meint der Baum hat uns ca. 30-40kg Ertrag gebracht - zwei große halb-volle IKEA-Tüten waren allein unser Anteil. Am Ende hatte ich drei Sorten Apfelkompott eingemacht: Süß-säuerliches mit Zucker & Zimt, mit Amaretto-Kuss (200 ml Amaretto auf  1,2 kg Äpfel) und Amaretto-Apfel (300 ml auf 1,2 kg Äpfel). Das waren sehr leckere Aromen, die da unsere Wohnun durchzogen haben.



Ebenfalls eingekocht wurde von uns Holundersaft. Wenn der auch nicht aus unserem Garten stammte, sondern vom Waldrand. Mein Mann, mein Bruder, der zu Besuch war und ich sind an einem verregneten Septembermorgen losgezogen um noch nicht abgeerntete Holundersträucher zu finden. Die eigentliche Arbeit war allerdings das Abknüseln der Zweige. So haben wir es auf ca. 4kg Beeren gebracht und haben daraus 2 l Holunderbeerensaft gewinnen können. Wir haben ihn mit Mineralwasser verdünnt, als Schorle getrunken. Lecker! Einen Holunderstrauch müssen wir auch unbedingt im Garten einpflanzen!


Meinen Bruder konnte ich dann auch als Boten nutzen für das Kräutersalz, dass ich meiner Mutter zum Geburtstag gemacht habe. Meersalz, Rosmarin, Thymian, Zitronenschale, Basilikum und Lavendel werden im Ofen bei kleinster Tempertur getrocknet und dann im mit dem Stößel im Mörser verrieben. Wunderbar auf Tomaten, auf Baguette mit Butter....



Was gibt es noch zu erzählen? Der vorgezogene Rucola und der Spinat sind von den Schnecken gefressen worden. Nur der Ackersalat hat überlebt.
Zitronenverbene, Echinacea und die Kamillenpflänzchen sind in unserem Boden angewachsen. Begeistert bin ich von der Zitronenverbene. Ihr Duft ist sehr aromatisch. Nächstes Jahr werde ich meinen Bestand an Zitronenverbene auf jeden Fall aufstocken! Die Kamille hat auch schon junge Ausläufer gebildet. Nur die Echinacea wartet noch mit ihren großem Auftritt bis zum nächsten Jahr. Kamille und Zitronenverbene sind Teil meines Teebeet-Projektes. Von meinen Erfahrungen mit den unterschiedlichen Pfefferminz-Sorten hatte ich ja schon im August berichtet.
Die im Frühsommer gesetzten Laguna- Rosen sind etwa schon einen halben Meter hoch- das werden richtig schöne Kletterrosen! Und wenn das Spalier erst gesetzt und umrankt ist, wird es einer der Hingucker in unserem Garten.
Der Rotklee an dem Blumenbeet neben meinen Gemüsebeeten ist ebenfalls angegangen und wird hoffentlich im Frühjahr eine tolle Gründüngung ergeben. In dem Blumenbeet wachsen der Sommerflieder und die Hydrangea, die meine Gartenkollegin und ich im Juni geschenkt bekommen haben uuuund mittlerweile zwei weitere Hortensien! Unsere Nachbarin hatte diese beim Friedhofsbesuch vor dem Grünabfall bewahrt, wieder aufgepäppelt und mir geschenkt! Das ist übrigens vielleicht etwas komisch am Anfang, aber auf den zweiten Blick eine schöne Möglichkeit, welke Pflanzen vor dem zu schnellen Entsorgen zu schützen. Und natürlich eine tolle Möglichkeit gratis an Blumen für den eigenen Garten zu kommen.
Was für ein produktiver Monat!

Donnerstag, September 12, 2013

Hans, fahr die Ernte ein! Chedwick Cherrie & Berner Rosen im August


Der August hat unsere ersten Pflanzversuche mit einer leckeren Ernte belohnt!
Die Tomaten wuchsen noch in voller Pracht weiter bis Ende August und nahmen noch jeden Sonnenstrahl mit. Gehätschelt von meinem Mann hatten wir drei Sorten: Green Zebra, Berner Rosen und Chedwick Cherrie. Alle von dem Manufactum Tomaten-Samen-Paket.



Die beiden letzteren waren überraschend lecker und die Berner Rosen hat mich sogar durch einen leicht pfeffrigen Geschmack überrascht. An die Green Zebra mussten wir uns erst herantasten - sind sie noch grün und unreif? Oder müssen die so aussehen?

Ich hoffe ich konnte meinen Mann überzeugen, nächstes Jahr, das Beet zu erweitern und paar mehr zu pflanzen. Die Bedingungen hätten wir..

In unserer Erntekiste fanden sich außerdem auch noch Erbsen und Feuerbohnen (leider nicht auf dem Bild) und Mirabellen! Die Mirabellen hat mein Bruder beim letzten Mal "gefunden" als er bei uns war im Juli. Der Mirabellenbaum wächst rechts an unserer kleinen Terasse und trägt saftige, süße Früchte. Einen Teil haben wir ebenfalls im Rumtopf verarbeitet. Das ist übrigens echt praktisch, so einen Rumtopf zu haben. Eine weitere Möglichkeit, Obst nicht wegschmeißen zu müssen... auch wenn man da nichts verfaultes etc. reingehört.

Spaß hatten wir ebenfalls mit viel Minze und Pfefferminze. Diese sammle ich fleißig und trockne sie anschließend, da sie durch einen leichten Rückschnitt gut zum Wachsen angeregt wurde.
Da aber bekanntlich nicht jede Pfefferminze gleich schmeckt, haben mein Mann sehr viel Spaß bei einem Teetest gehabt! Das kann ich nur jedem empfehlen, der Pfeffer-/Minze im Garten hat.


Wir hatten übrigens KEINEN erklärten Favoriten, sondern hatten das beste Geschmackserlebnis, als wir alle Minz-, und Pfefferminzsorten mit der Basilikum-Minze (später noch mit der Zitronenmelisse zusammen) gemischt haben. Das wird nun unsere Herbstmischung. Auch wenn ich leider erfahren habe, dass Pfefferminztee milchhemmend wirkt....

Montag, August 05, 2013

Schrebergartenupdate: Juli

Unser 1. Gartenjahr ist nun zur Hälfte rum und ich dokumentiere weiterhin fleißig, was wir so jeden Monat gemacht haben. Die Gärtner unter euch wissen, dass man schon allein mit der normalen Pflege mehr als ausgelastet ist.  Für uns kommt noch die Herausforderung des Neuanfangs dazu! Welche Neupflanzung wächst und gedeiht, was wollen wir neu anlegen, welche Pflanze und vor allem welcher Obstbaum kommt noch als Überraschung zum Vorschein?

Dazu direkt: Der Obstbaum des Monats ist ein Mirabellenbaum, den wir rechts neben unserer Terasse gefunden haben. Seine Früchte haben wir Anfang August geernetet und sie schmecken wunderbar! Leicht säurlich und vor allem süß! Hm.... unglaublich wenn der eigene Garten, solche Leckereien produziert.
 
Folgendes ist sonst noch passiert:
Mein Mann und mein Bruder haben ein 2. Gemüsebeet angelegt (ca. 3 Stunden) und dazu eine Treppe aus Betonelementen gebaut.... und dabei die Wasserleitung gekappt! Aber da die so ungünstig lag, ist die von der Stadt zum Glück wieder repariert worden.



Neupflanzungen und Ausaat:
Kamille gepflanzt (Rührmanns Pflanzen)
Echinacea gepflanzt (Rührmanns Pflanzen)
Zitronenverbene  gepflanzt (Rührmanns Pflanzen)
Bohnen ausgesät

Zur Bodenverbesserung habe ich Rotklee von Kiepenkerl ausgesät.
Was bewirkt der Rotklee? Dieser wird als Gründüngungspflanze eingesetzt und trägt wesentlich zur Gesunderhaltung und Verbesserung des Gartenbodens bei. (...Die kräftigen Pfahlwurzeln lockern den Boden. An ihnen bilden sich zahlreiche Knöllchenbakterien, die Stickstoff im Boden anreichern. Kiepenkerl Rotklee eignet sich daher besonders gut als Vorkultur von Pflanzen, die viel Stickstoff benötigen, wie Kohlgemüse und Porree (Starkzehrer). Zum Zeitpunkt der Blüte verwandelt sich die Fläche in ein reich blühendes rosa Blütenmeer. )



Ernte:
Weinblätter geerntet und dabei folgenden Tipp beachtet:
"Lassen Sie pro Trieb zwei Fruchtstände stehen, danach noch ein bis zwei Blätter und dann schneiden Sie den Trieb mit einer Gartenschere ab."
Ich habe auch Weinblätter eingemacht, aber noch nicht probiert.

Lavendel durch Stecklinge vermehrt
mit folgender Anleitung


Rosen vermehrt
.. die Gedächnisrose von Hr. Müller (ein verstorbener Nachbar, mit dem ich unseren Garten in der WG gepflegt habe), die New Dawn und eine frühere Laguna (?), mit folgender Anleitung vom Rosengartenblog.

Kompostbeschleuniger eingesetzt
Ich habe bis jetzt zweierlei ausprobiert. Eine Hefe-Wasser-Zucker-Mischung, die ich auf unseren "funktionierenden" Kompost gegossen habe und einen gekauften Kompostbeschleuniger, für den oberen Kompost, der vorrangig aus Ast- und Brombeerschnitt besteht. Der Hintergrund für den gekauften, war zum einen sicherlich meine Neugier, wie dies funktionieren wird und der Tipp von zwei Gärtnern, die sich mehrere Kompostbehälter sparen, da der Kompost schneller in sich zusammenfällt.

Zutaten "Hefe-Wasser-Zucker-Mischung": In zehn Litern warmem Wasser ein Kilo Zucker auflösen und einen Würfel Hefe einrühren. Kurze Zeit stehen lassen und in Löcher gießen, die mit einem Holzstab in den Komposthaufen gebohrt wurden.

Und noch ein paar Aufnahmen in Aktion:
Eine kurze wohlverdiente Pause mit dem Babybauch im siebten Monat, meine Mutter und ich beim Unkrautjäten rund um die rote Johannisbeere und mein Bruder kletternderweise im Kirschbaum. Leider musste er uns berichten, dass die schönsten Exemplare ganz oben wachsen und es zu gefährlich ist, an dem rutschigen Stamm der Kirsche und den zerbrechlichen Ästen herumzuklettern.


Sonntag, Juli 14, 2013

Sonntagsfrühstück neben Rosen

Meine Mutter hat uns übers Wochenende besucht, um meinen größer werdenden Bauchumfang mal aus der Nähe zu betrachten und mein Mann kam auf die wunderbare Idee draußen im Garten hinterm Haus zu frühstücken.
Gesagt, getan!
Der Tisch wurde aus dem Keller geholt und entstaubt. Und da die Tischoberseite nicht mehr vorzeigbar ist, legte ich mein gestreiftes Geschenkpapier (IKEA-Weihnachtskollektion) als Tischdecke drüber. Tadaaa....! Gepaart mit unseren Gartenstuhlkissen (auch IKEA), eine tolle Komposition. Da schmeckt der Kafee doch gleich viel besser!

Genießt die Sonne in vollen Zügen!

Samstag, Juli 13, 2013

Schrebergartenupdate: Juni

Die Geburtstagsparty im Garten hat uns viele neue Pflanzen im Garten beschert. Hier kommt ein kleines Update, wie unser Garten im Juni ausgesehen hat.




Neu im Garten:
- Löwenmäulchen (im Mai auf dem Wochenmarkt gekauft )
- Sonnenblumen (vom ALDI, wurden aber leider von den Schnecken gefressen)
- Sommerflieder (vom ALDI in pink)
- Margeriten (Geburtstagsgeschenk)
- unterschiedliche Sorten Thymian (Geburtstagsgeschenk)
- Melisse (Geburtstagsgeschenk)
- Rosmarin (Geburtstagsgeschenk)
- Salbei (Geburtstagsgeschenk) - kränkelt aber schon...

Leider ist aus dem ausgesäten Spinat und der roten Beete nichts geworden.

Das geschenkte Bohnenkraut und das ausgesäte Bohnenkraut sind gut angewachsen.




Da die Zuckererbsen so gut aufgegangen sind, haben wir sie nochmals ausgesät. Die Älteren dürfen sich nun schon an Haselnussstöcken hochranken.



Der Mangold war ein Geschenk einer Freundin und schmeckt einfach lecker und würzig! Ich habe ihn letztens in Blätterteigtaschen mit roten Zwiebeln verarbeitet.


Die Kapuzinerkresse soll die Schnecken vertreiben.... naja, im Beet klappt das auch. Nur nicht bei meinen Sonnenblumen.



Die Kletterrosen Laguna sollen nächtes Jahr einen Rosenbogen verschönern. Hier ist eine der beiden zu sehen. Hier seht ihr ebenfalls einen stetigen Begleiter in unserem Garten- den Giersch.


Der Blick aufs obere Kräuterbeet und aufs kleine Häuschen, in dem wir kleinere Geräte, Brennholz und Getränke für durstige Gärtner lagern. Unten ist noch ein Schuppen, in dem die größeren Geräten, wie Schaufeln und Rasenmäher stehen.


Die Zitronenmelisse fühlt sich sichtlich wohl im Kräuterbeet.


Das untere Kräuterbeet, das eigentlich ein Hochbeet ist, dass wir mangels Erde mit Blumenerde aufgeschüttet haben. Hier wachsen u.a. Schokominze, Salbei, eine Bananenstaude, eine Sonnenblume, eine Erdbeere und Bartnelken (nicht alle im Bild).




Der Liebstöckel fängt an zu blühen. Dieses Kraut ist auch als Maggikraut bekannt und kann wunderbar zum Suppenwürzen verwendet werden.


Eine unserer vielen Himbeersträucher. Wir hoffen, dass sie uns auch ordentlich Ertrag bringen.



Ringelblumen, sollen auch die Schnecken abhalten, blühen aber auch sehr schön.


Rote Johannisbeere und Stachelbeere- finden die Vögel auch schmackhaft.



hier seht ihr den neu gepflanzten Sommerflieder, der auch Schmetterlingsbaum genannt wird. Diese schöne Pflanze haben wir beim Aldi gekauft. Mittlerweile blüht sie schon wunderbar in pink.


Das Tomatenhäuschen, u.a. mit Chedwick Cherrie und Green Zebra.



Wunderblumen, wie die wohl blühen werden?



Aktion im Juli: Zweites oberes Gemüsebeet mit der Hilfe von meinem Bruder bauen.

Dienstag, Juni 25, 2013

Happy birthday und Beginn Mammazeit


Wow, es ist soweit! Die Zeit des Draufzufieberns und der noch abzuarbeitenden To Do Listen ist vorbei. 
Meine letzte Arbeitswoche vor dem Urlaub war gleichzeitig meine letzte Arbeitswoche vor dem kommenden Mutterschutz und der Elternzeit. Da bei mir aber selten ein Ereignis alleine steht, habe ich an meinem letzten Arbeitstag auch noch meinen Geburtstag gefeiert. Und tatsächlich gab es hier noch ein drittes Ereignis. Das war der Tag, an dem ich vor sechs Jahren hier von Düsseldorf nach Ulm gezogen bin!
Puhh.... ein dreifach ereignisreicher Tag! Und was für eine Symbolik!
Nun sitze hier auf meinem Sofa und bin sehr froh, die Füße hochlegen zu dürfen und den Sommer zu genießen.
Ganz wunderbar fand ich meine Geburtstagparty, die wir in unserem Schrebergarten gefeiert haben! Alle lieben Freunde waren da, die Sonne schien und überalle liefen Kinder von Freunden und Bekannten herum. Das Buffet war reichlich gefüllt- es gab leckeren Nachtisch, Salate und Drinks! Meine Mutter hatte sogar meinen Bruder beauftragt, aus dem fernen NRW mir meinen klassischen Geburtstagskuchen, einen Erdbeerkuchen mitzubringen. Phänomenal :-) Endlich konnten wir so auch den Schrebergarten einweihen und von seiner besten Seite zeigen.
 
Von meinem Mann habe ich übrigens dieses wunderschönes geblümtes Kleid geschenkt bekommen. Ich kannte das Label vorher nicht- es ist von odd moly. Das hat er bei dem letzten Edelfummelflohmarkt hinter meinem Rücken erstanden. Was für eine Überraschung! Das Foto zeigt mich im 6. Monat und mit den vielen Kräutern und Blumen, die Barbara und ich geschenkt bekommen haben. Ich hatte mit einem weiteren Geburtstagskind gefeiert. Sie ist Teil unserer kleinen Schrebergartengruppe.

 

Das sind übrigens noch die Gartenwerkzeuge, die ich von lieben Freunden und meinem Mann geschenkt bekommen habe. Einen Unkrautstecker, ein kleines Beil von Wetterlings, nur ca. 600g schwer (schwedisches Traditionsunternehmen) und einen Fugenkratzer (zum Unkraut jäten, zwischen Terassenplatten). Ich finde es so großartig, dass ich jetzt auch immer mehr handliches Werkzeug mein eigen nennen kann. Am meisten hat mich die kleine Axt überrascht - nun kann ich mich auch an etwas breitere Äste heranwagen, die für meine Astschere schon zu breit waren. Im Moment muss ich mich natürlich etwas schonen, aber der Garten birgt noch genug Potential!


In den nächsten Tagen werde ich noch das sehr leckere und einfache Rezept für den Himbeer-Kaffe-Kuchen posten, den es an meinem Geburtstag für die Kollegen gab. Der Kuchen wird nicht gebacken, sondern über mehrere Stunden gekühlt, so ist er eine wahre Erfrischung bei den sommerlichen Temperaturen.

Freitag, Juni 14, 2013

Schrebergartenglück: Update Mai/Juni



Gefühlt haben wir allein in diesem Jahr schon unzählige Stunden im Schrebergarten verbracht.

Als Dokumentation für uns, was im ersten Gartenjahr im Mai/Juni geschah :
- die Kletterrosen (zwei Pflanzen der Marke Laguna von Kordes) sind angewachsen und sollen in den nächsten Jahren im Rosenbogen den Aufgang zum hinteren Teil des Kräuter- und Bauerngartens schmücken.
- der Kräutergarten ist angelegt. Hier wachsen  nun Schnittlauch, Petersilie, Rosmarin, Pfefferminze und marokannische Minze.
- Löwenmäulchen wurde über das Kräuterbeet gesetzt (pink, rosa und weiß)
- die Erbsen und Radieschen, die ich gesetzt habe, wachsen! Alles andere wie Möhren, rote Beete und Spinat ist leider nicht angewachsen (oder wurde gefressen?). Der geschenkte Mangold entwickelt sich auch prächtig.
- der Kompost funktioniert! Diesen habe ich am Sonntag umgesetzt. Einige der Schichten waren sogar schon zersetzt, ich war erstaunt, auf wieviel Erde ich gestoßen bin. Biggi: Für dich als Info:  Küchenabfälle (Gemüse, alles außer Zitrusfrüchte), Grünabfall (möglichst kleingeschnitten), Äste (auf max. 10 cm eingekürzt-zersetzen sich eher langsam, waren aber auch schon leichter durchzubrechen).
- der Eingang wurde von mir von altem und vertrockneten Geäst freigeschnitten. Statt einer Rose, wie ich dachte, wächst hier eine Hagebutte. Ich bin gespannt, wie sie blüht!
- die Apfelbäume haben wunderschöne Blüten getragen und ab Juni zeigen sie nun deutliche Fruchtstände (die beiden jungen neben Dirks Tomatenstand)

Mittwoch, Mai 01, 2013

21 Grad im April

21 Grad im April - diesen Tag mussten wir im Garten verbringen!

Und so schwangen mein Mann und ich uns aufs Fahrrad und fuhren zum Schrebergarten. Mit im Gepäck hatte ich diesmal auch die Wolle für mein neues Strickprojekt "Gemini" von Jane Richmond.



Was für eine wunderbare Atmosphäre zum Stricken - zum ersten Mal sitzend im Liegestuhl, der Wind weht den Duft unseres kleinen Lagerfeuers herüber, die Vögel zwitschtern,die Sonne scheint und dass alles  in unserem Schrebergarten, in dem wir uns ganz frei entfalten können.

Am Morgen habe ich angefangen, mein kleines Bauerngartenprojekt anzulegen. Dies war schon lange mein Traum, da ich diese Blumen sehr schön finde und natürlich hoffe, dass sie gut bei uns aufgehen und wenig Pflege brauchen. Ausgesäht habe ich Rote Wunderblume, Zitronentagetes, Astern, Freilandhibiskus, Duftwicke, Gewürzsalbei, Ackelei, Blaue Lupinen. Diese alle aus dem Saatgut-Sortiment für einen duftenden Bauerngarten.

Ebenfalls auf den Bildern seht ihr das Tomatendach, dass Dirk als Schutz für seine Tomatenpflänzchen gebaut hat, ausgesähten Bio-Spinat (ebenfalls ausgesäht Bio-Radieschen und Möhren) und eine Himbeerrute. Auf einem Streifzug durch den Garten fiel mir auf, dass wir noch weitere "Himbeerfelder" haben. Und wahrscheinlich auch unterschiedliche Sorten. Da ich großer Fan von Himbeeren in allen Formen bin (pur, im Drink, als Gelee oder als Törtchen) drücke ich den Pflanzen die Daumen, dass sie ordentlich Ertrag haben werden.


Frühling du kannst kommen!

Dienstag, April 23, 2013

Schrebergarten - To dos Februar - April

Jede freie Minute seit dem die Tage etwas wärmer werden, versuchen wir im Schrebergarten zu verbringen. In diesem Post habe ich für mich seit Februar als To do-Liste gesammelt, was zwischen Februar und April so passieren sollte. Und ich muss uns mal loben, wir haben alles erledigt. :-)
Da wir den Garten erst im Dezember übernommen haben, waren sehr viele Aufbauarbeiten zu erledigen. Aber gut Ding will Weile haben! Ab jetzt kommen sehr viel mehr Verschönerungsarbeiten.

Blick auf das obere Gemüsebeet und auf das Behelfswohnheim:



(in dem Moment muss ich wohl sehr stolz sein gewesen sein ... ;-) )

Bereits erledigte To-dos:

Kompost
- Zweige für Kompost sammeln und in Form bringen (Seiten-Triebe entfernen)
- regelmäßig neue Gemüseabfälle für Kompost mitbringen

Unteres Gemüsefeld
- Boden umgraben
- Humuserde der Vorpächterin ausbringen

Haus (Behelfswohnheim) (Dirks Projekt)
- Vordach abstützen

- Hinterer Raum, Bodenplatten verlegen

Beerensträucher
- Brombeeren neben dem Tomatenfeld ausdünnen und Rankhilfen einziehen
- Große Brombeerpflanze am oberen Gemüsebeet ausdünnen und Rankhilfen einziehen  kappen


Tomaten (Dirks Projekt)
- Tomatenpflanzen Ende Februar vorziehen
- den Hang von Grassoden, Haselnussschösslingen, etc. befreien
- kleine Mauer aus Pflastersteinen bauen
- Tomatendach bauen

Oberes Gemüsebeet
- Boden von Efeu, Gras und Wurzeln befreien
- Baumstumpf ausgraben
- Terassen anlegen
- Sand und Kompost einarbeiten
- Gemüseauswahl und Fruchftfolge beachten
- weitere Samen kaufen
- Gemüse ab März April vorziehen
- Gemüsepflänzchen einsetzen

Oberes Gemüsebeet - Blumen
- Blumen für den Bauerngarten kaufen
- Kletterrosen bei Rosen Kordes kaufen


Meine Heckenschere und ich verabschieden uns wieder von euch!

Donnerstag, März 28, 2013

Projekt: Kompost anlegen

Seit Dezember 2012 haben wir mit der Gartengruppe einen Schrebergarten. Dieser ist knapp 800 qm groß. Auch wenn nur ein kleiner Teil davon eben ist und sofort durch uns zu bewirtschaften ist, wollten wir für das bald zu pflanzende Gemüse beste Vorrausetzungen schaffen - einen Kompost!





Die Vorbesitzer hatten bereits einen Kompost angelegt, allerdings ist es von Vorteil zwei Komposthaufen zu haben. Zum einen um ggf. den Kompost leichter umzuschichten (was muss noch verrotten, was nicht/bessere Durchmischung) und zum anderen, um die beiden Komposthaufen (Was ist der Plural von Kompost?) nacheinander zu benutzen. Der Bio-Abfall braucht ca. 6- 12 Monate um sich zu zersetzen.


Vorarbeit

Im Januar haben wir die Fläche neben dem bereits bestehenden Kompost frei gemacht. Denn der Kompost soll auf nackter Erde "aufliegen", damit die Kompost-Würmer Zugang finden. Das klingt im Moment sehr überschaubar .... hat uns aber trotzdem einen ganzen Nachmittag (3-4 Stunden) gekostet, denn dieser Platz war eine Ablagefläche für abgeschnittenes Geäst, dass wir komplett mit der Axt klein gehackt haben, um es auch wieder für den Kompost verwenden zu können.

Konstruktion

Für die Konstruktion hatte mein Mann, acht Metallpfähle vom Recycling-Hof organisiert (ein buntes Sammelsurium). Diese wurden als Begrenzung in die Ecken gehauen. Dazwischen habe ich die Seitenwände aus Ästen gebaut. Das ging zum Glück super flott von der Hand!

Befüllung

Der Inhalt unseres Kompostes besteht vorrangig aus unserem Bio-Abfall, der bei uns zuhause anfällt und natürlich dem Gartenabfall. Ich hatte mich im Vorfeld schlau gemacht und dabei diese Kompostfibel im Internet gefunden. Diese fand ich sehr hilfreich.

Jetzt heißt es einfach ausprobieren!



Montag, Januar 07, 2013

Schrebergarten-Glück 2013!

So meine Lieben! Ich beginne das Jahr 2013 mit einem entspannten Lächeln und ganz im Zeichen des Gärtner-Glücks! Hier ein Foto von einem der letzten hochsommerlichen Tage, wo ich auf kreative Art zeige, dass selbstangebaute Zuchini einen soooo glücklich machen können :-)



Schrebergarten
Die wenigsten von euch wissen, dass wir nun einen 700 qm2 großen Schrebergarten gepachtet haben. Da es leider mit dem Gemüse-Gemeinschaftsgarten an alter Stelle leider nicht mehr so funktioniert hat, wir aber unbedingt als Gruppe zusammen bleiben wollten, hatte eines unserer Gruppenmitglieder sich mächtig ins Zeug gelegt und für uns bei der Stadt einen Schrebergarten organisiert.
Wir mussten gar nicht lange warten ... was aber sicherlich mit der starken Hanglage des Gartens zu tun hat, und dass man nicht direkt mit dem Auto hinkommt.
Aber das macht uns nichts, denn der Garten verfügt über ein ausreichend großes ebenes Stück und oh Wunder, oh Wunder, über einen Apfelbaum (scheints auch mehrere junge Apfelbäume), zwei Zwetschgenbäume, eine Kirsche und mehrere Brombeer- und Johannisbeersträucher.
Wir sind selber auch ganz gespannt, was sich da alles im Frühling noch so zeigen wird. Jetzt heißt es erstmal, Efeu entfernen, Wege wieder hervorarbeiten und jäten, jäten. Viele Arbeiten, die man eigentlich im Herbst oder im Frühjahr macht, wie Hecken zurück schneiden, etc. müssen wir jetzt machen, damit wir im Frühjahr dann mit dem Anbauen anfangen können. Aber wir wollen auch nicht zuviel zurückschneiden, die Jahreszeiten sind nicht ohne Grund da!

Sonntag, August 19, 2012

Senfgurken einmachen

Im Gemeinschaftsgarten war große Gurkenschwemme angesagt! Erinnert ihr euch? Die kleinen Pflänzchen, die wir im Mai ausgesetzt haben, haben mehrere KG Ertrag gebracht. Viele wurden einfach roh verputzt, den Rest habe ich als als Senfgurken eingelegt. Tatsächlich wollte ich meinen polnischen Gurken.. eh Wurzeln.. treu bleiben und Salzgurken einlegen, aber das muss noch ein bißchen warten...



Du brauchst...

2 kg Gurke(n), feste
½ Liter Essig (Weißweinessig)
½ Liter Wasser
500 g Zucker
1 EL Senfkörner -> 4 Tl süßen Senf
3 TL Gewürzmischung (Gurken-Einlegegewürz)
3 TL Salz
1 Zwiebel(n), in Ringe geschnitten
1 Bund Dill, frisch

Beim Kochen stellte ich fest, dass wir keine Senfkörner da hatten, und da kamen wir auf die Idee süßen (bayerischen) Senf zu nutzen! Klasse!

Zubereitung:

Bereite entsprechend viele Gurkengläser vor. Ich habe unterschiedliche große genommen. Die Gurken werden nun geschält und entkernt und in Streifen geschnitten. Schneide die Zwiebel in Ringe und verteile sie gleichmäßig auf die Gläser. Verteile ebenfalls den Dill. Du brauchst ihn dazu nicht zu zerschneiden, sondern einfach nur grob zerpflücken und büschelweise in die Gläser stecken. Bringe nun den Essig und das Wasser zum Köcheln und füge den Zucker und die Gewürze hinzu. Der Zucker sollte vollständig gelöst sein. Gieße diesen leckeren Sud nun über deine bereits befüllten Gläser und verschließe sie sofort.

Senfgurken sind eine sehr leckere Beilage zu Bauernbrot mit Käse und Wurst, im Nudelsalat oder im Wurstsalat. Aber auch einfach aus dem Glas genascht (direkt aus dem Kühlschrank) sind sie eine leckere Erfrischung.

Sonntag, Juli 01, 2012

Grüße aus dem Garten

Viele bunte Sommer-Blumen & Gemüsekinder haben uns im Gemeinschafts-Garten begrüßt!

Was für eine schöne Begrüßung!..



...Erbsen-Pflänzchen ranken sich an Stöcken hoch...




... haarige Baby-Gurken wollen noch richtig groß werden, bis sie von Julia zu leckeren Salzgürkchen eingelegt werden...



... und ranken sich filigran um Hözchen, um Wind und Wetter zu trotzen...



... Zuchini-Blüten blühen mit Blumenblüten um die Wette..



... und alle Pflanzen zeigen sich von ihrer Schokoladen-Seite..



... und zufällig sogar in meiner Lieblings-Farbkombination: Pink, Orange, Gelb...



... hach... was für ein Anblick!.... dann bis bald meine Schönen!...

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