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Dienstag, Oktober 15, 2013
DIY: Lustige Vogelparade! Kleine Vögelchen selbstgenäht nach Vorlage
Ich bin scheints auch eine Vogelmama - denn die kleinen bunten Vögelchen sind bei uns in der ganzen Wohnung anzutreffen. Im Schlafzimmer auf dem Sims, als Vogelschwarm und im Wohnzimmer auf der Etagere. Ich finde die kleinen Piepmatze auch deswegen so toll, weil ich allerhand bunte Muster kombinieren kann und dabei sogar Reststücke aufbrauchen kann. Dabei nutze ich gerade meine sehr stark gemusterten stoffe, bei denen ich mich schwertue, diese für bei einem großflächigen Werk (z.B. einer Tasche) zu kombinieren. Für die Vögelchen sind sie aber genau richtig!
In einem früheren Post hatte ich die Vögelchen schon mal vorgestellt - da habe ich eine kleine Vogel-Familie für meine Freundin genäht. Papa, Mama und Baby-Vogel. Alle drei saßen (mit Draht befestigt) auf einem Ast.
Meine Freundin hat die Idee dann sogar noch weiterentwickelt! Dem Kinderzimmer hatten sie mit einem auf die Wand gemalten Baum und Himmel ein Wald-Thema verpasst. Und um dem Baum mehr Tiefe zu verleihen, haben sie diesem kurzerhand ein Astloch geschreinert und ebenfalls braun angemalt. Und ihr könnt es euch denken... aus dem Astloch schaut nun meine kleine Vogel-Familie heraus! Ein echter Hingucker!
Diese kleine Vogelparade geht heute auch wieder an eine Familie und zwar eine liebe Freundin, die mich mit ganz viel Liebe und Care-Paketen in der Schwangerschaft und jetzt wo die Kleine da ist (Fotos kommen!) versorgt hat. Ihrer kleinen Tochter ist unser Vogel-Schwarm im Flur direkt aufgefallen... und deswegen soll sie heute ihren eigenen fürs Kinderzimmer kriegen.
Und für alle, die auch einen Vogel haben... eh.. ich meine... sich ein Vögelchen nähen wollen, finden hier die Vorlage für die Vögelchen.
Weitere kreative Projekte anderer Bloger/innen findet ihr heute übrigens bei Creadienstag.
Donnerstag, Juli 18, 2013
DIY: Schicke Einkaufstasche
Mein lieber Mann hat viele tolle Eigenschaften, aber er ist nicht bekannt dafür, schöne Einkaufstaschen zu haben. Und jedes Mal, wenn ich wieder nach so einem Baumwollbeutel greife, der schon schönere Zeiten erlebt hat, zieht sich mein Herz zusammen.....
Aber dem habe ich nun endlich Abhilfe geschaffen!
Und zwar habe ich aus einem alten Bettwäschebezug und einem Tshirt-Rest in pink und einem Pünktchenband, eine schöne neue Tasche genäht, die mich aktuell überall hin begleitet! Das Projekt ging mir relativ schnell von der Hand, nur das Austüfteln mit dem T-Shirt-Rest, den ich als weiteres Fach nutzen wollte, hat am längsten gedauert!
Den Bettwäschebezug hatte ich in meiner Studienzeit aus IKEA-Stoffen genäht und sogar Knopflöcher reingenäht. Kennt ihr das, dass ihr von eurer eigenen Genauigkeit/Detailiertheit überrascht seid? Da ich dann doch eher zu den Ungeduldigen gehöre, staune ich über mich, wenn ich diese Eigenschaft an meinem "alten" Werken entdecke.
Das T-Shier hatte ich mir mal auf dem Flohmarkt gekauft, da mich diese Blumenstickerei so angezogen hat. Aber leider war es zu kurz, so dass ich es sehr selten getragen habe.
Die Anleitung für die Einkaufstasche habe ich von hier:
http://www.bastelideen.info/html/einkaufstasche_naehen_d.html
Du brauchst:
- 2 kontrastierende Stoffe (60x 140 cm)
- T-Shirt-Rest (mit V-Ausschnitt)
- Schere, farblich passendes Nähgarn
- Nähmashine
Vorteil: Das Tshirt macht die Ausbeulung durch den Jersey-Stoff super mit!
Hier kann ich nun meine Schlüssel, Sonnebrille, etc. verstauen - Dinge, an die ich schnell drankommen möchte. Denn die Tasche ist schon ein kleines Platzwunder.
Ich wünsche euch noch einen schönen sonnigen Tag!
Freitag, September 07, 2012
DIY-Buchhülle "Bon Journée"
Meine Freundin zieht nach Berlin und wird zu ihrem neuen Job, nun täglich mit der S-Bahn fahren müssen. Da sie sich im letzten Jahr eine Nähmaschine gekauft hatte, haben wir letzten Winter ein paar schöne Nähabende verbracht und ich hatte Lust ihr ein genähtes Abschiedsgeschenk zu machen!

Bei IKEA gibt es durch den Katalogstart tolle neue Stoffe und da habe ich mir einen wunderschönen dicken Baumwollcanvas für den Oberstoff ausgesucht! Einen japanisch angehauchten Stoff in den Farben, pink, gelb und beige mit einem Mädchen, dass Luftballons an Schnüren in der handhält. Als Unterstoff und Stoff für die Applikation habe ich mir ebenfalls einen Baumwollcanvas ausgesucht. Der Baumwollprint hat in unterschiedlichen Sprachen Sprüche, wie "gute Reise" und andere kurze Unterhaltungen aufgedruckt. Genau passend für meine Freundin, die nun in die Ferne zieht!


Der Stoff hatte mich dazu inspiriert, die Umrisse mit meiner Nähmschine "nachzuzeichnen" oder "auszumalen".


Jetzt zieht sie ihre Wanderschuhe an und macht sich auf die Reise!...




Das tollst an meinem Geschenk war aber.... dass sie auch ein Täschchen für mich hatte! Aus blau-weißem Westfalenstoff und mit einer pinken Schnur zum Raffen. Wunderbar! Danke Antje!!
Bei IKEA gibt es durch den Katalogstart tolle neue Stoffe und da habe ich mir einen wunderschönen dicken Baumwollcanvas für den Oberstoff ausgesucht! Einen japanisch angehauchten Stoff in den Farben, pink, gelb und beige mit einem Mädchen, dass Luftballons an Schnüren in der handhält. Als Unterstoff und Stoff für die Applikation habe ich mir ebenfalls einen Baumwollcanvas ausgesucht. Der Baumwollprint hat in unterschiedlichen Sprachen Sprüche, wie "gute Reise" und andere kurze Unterhaltungen aufgedruckt. Genau passend für meine Freundin, die nun in die Ferne zieht!
Der Stoff hatte mich dazu inspiriert, die Umrisse mit meiner Nähmschine "nachzuzeichnen" oder "auszumalen".
Jetzt zieht sie ihre Wanderschuhe an und macht sich auf die Reise!...
Das tollst an meinem Geschenk war aber.... dass sie auch ein Täschchen für mich hatte! Aus blau-weißem Westfalenstoff und mit einer pinken Schnur zum Raffen. Wunderbar! Danke Antje!!
Dienstag, Juli 03, 2012
Stoffe vorwaschen mit Quilt-Waschmittel (Retayne)
Ein leises schlechtes Gewissen überkam mich immer wieder, wenn ich bei der Verarbeitung meiner Stoffe war. Legte ich von vornherein Wert auf passenden Ober- und Unterfaden, Markengarn, spitze Nähmaschinennadeln, Wartung der Nähmaschine und natürlich hochwertige Patchworkstoffe, hatte ich einen Teil des Prozesses.. bis jetzt... umgangen....das Vorwaschen der Stoffe.

Ich denke, es war eher das "Wie geht so etwas?" als der Zeitaufwand, der mich davon abhielt. Denn meine Lieblingskleidungsstücke wasche ich auch gerne mit der Hand, denn nur so können zarte Materialien, aufgenähte Perlen, etc. geschützt werden.
Bis ich, über diesen Artikeln stieß, der mir das Für-und Wider erklärte, und ein weiterer, der die drei goldenen Regeln der Vorwäsche aufführte und auch ein gutes Quilt-Waschmittel empfahl.
Quilt-Waschmittel deshalb, denn die Stoffe, die ich verwerte, sind hochwertige Patchworkstoffe, die u.a. zum Nähen von Patchwork-und Qulitdecken verwendet werden. Quilt-und Patchworkstoffe zeichnen sich dadurch aus, dass die Farben besonders brilliant erscheinen und die Baumwolle hochwertig verarbeitet ist.
Der wichtigste Grund für das Vorwaschen ist sicherlich, dass man Stoffe vor dem Ausbluten schützen möchte. Dies ist sehr ärgerlich, wenn man sich viel Mühe mit dem Nähen gegeben hat und dann bei der ersten Wäsche feststellt, dass die Farben verwaschen sind. Eigentlich soll das bei diesen Stoffe nicht passieren, aber der Hersteller übernimmt nur für vorgewaschene Stoffe, eine Garantie.
Ein Auszug aus dem Artikel "Anleitung zum Patchworkstoffe vorwaschen":
Also habe ich mir Retayne bestellt. Retayne funktioniert wie oben beschrieben, indem es die Farbmoleküle mit dem Stoff verbindet und so ein Ausbluten verhindert. Dies passiert bei höheren Temperaturen, als später gewaschen wird. Retayne soll bei 60° Celsius verwendet werden. Dies klingt für mich nachvollziehbar, wenn der Qulit bei 30° Grad oder bei 40° Grad gewaschen werden soll.
Das Retayne aus den Staaten kommt, habe ich beim Stöbern, diese Anleitung gefunden.
1. Use an old enamel canning kettle that is not used for food preparation and heat the water to 140°F (60°C).
2. Add 1 teaspoon (5 ml) of Retayne for each yard of fabric.
3. Add dry fabric. Swish your fabric around in the hot Retayne bath for 20 minutes with a spoon or wooden dowel. After 20 minutes, rinse with cold water and dry at once.
Statt dem Topf habe ich heißes Wasser in die Badewanne laufen laßen und dieses mit kochendem Wasser auf die gewünschte Temperatur gebracht. Allerdings kann ich nun nachvollziehen, dass es in einem Topf geschickter ist, denn durch die Wärmezufuhr des Herdes lässt sich das Erhitzen sehr viel besser steuern. Ich denke ich werde mir für diese Fälle wirklich einen großen Emaille-Topf auf dem Flohmarkt kaufen.
Zu dem heißen Wasser habe ich dann das Retayne hinzugefügt (1 Teelöffel auf 1 Yard, was ich großzügigerweise mit 1 Meter übersetzt habe), mir Putz-Handschuhe angezogen und die Stoffe großflächig im Wasser veteilt. Dort habe ich sie 2o Minuten einwirken lassen und anschließend mehrmals mit klarem Wasser ausgewaschen.
Nur einer der Stoffe hat eine leicht rosane Färbung hinterlassen. Die Stoffe habe ich anschließend draußen auf einem Wäscheständer über Handtüchern getrocknet. Die Stoffe fühlen sich nun nach der Prozedur schön weich an. Das Bügeln war kein Problem.
So und nun Schluß mit dem schlechten Gewissen!!
Und wer kann erraten bzw. liest den Blog schön fleissig und weiß, auf welches größere Projekt ich mich vorbereite?

Ich denke, es war eher das "Wie geht so etwas?" als der Zeitaufwand, der mich davon abhielt. Denn meine Lieblingskleidungsstücke wasche ich auch gerne mit der Hand, denn nur so können zarte Materialien, aufgenähte Perlen, etc. geschützt werden.
Bis ich, über diesen Artikeln stieß, der mir das Für-und Wider erklärte, und ein weiterer, der die drei goldenen Regeln der Vorwäsche aufführte und auch ein gutes Quilt-Waschmittel empfahl.
Quilt-Waschmittel deshalb, denn die Stoffe, die ich verwerte, sind hochwertige Patchworkstoffe, die u.a. zum Nähen von Patchwork-und Qulitdecken verwendet werden. Quilt-und Patchworkstoffe zeichnen sich dadurch aus, dass die Farben besonders brilliant erscheinen und die Baumwolle hochwertig verarbeitet ist.
Der wichtigste Grund für das Vorwaschen ist sicherlich, dass man Stoffe vor dem Ausbluten schützen möchte. Dies ist sehr ärgerlich, wenn man sich viel Mühe mit dem Nähen gegeben hat und dann bei der ersten Wäsche feststellt, dass die Farben verwaschen sind. Eigentlich soll das bei diesen Stoffe nicht passieren, aber der Hersteller übernimmt nur für vorgewaschene Stoffe, eine Garantie.
Ein Auszug aus dem Artikel "Anleitung zum Patchworkstoffe vorwaschen":
Vereinfacht, kann man sich diese Waschmittel wie besonders starke Color-Waschmittel vorstellen. Sie schützen die Farben und verschweißen die Farbmoleküle an der Stoffoberfläche miteinander. Die Farbmoleküle, die ins Wasser übergehen werden dann ebenfalls von dem Waschmittel eingefangen und fest umschlossen, so dass sich z.B. das lose schwarze Farbmolekül nicht mehr auf den beigen Stoff setzen und dort verankern kann. So können viele Farben auf einmal vorgewaschen werden! Die Quiltwaschmittel sind ebenfalls darauf ausgelegt Appreturen und Wachse (Batiks) zu entfernen und die Stoffe griffiger und geschmeidiger zu machen.
Also habe ich mir Retayne bestellt. Retayne funktioniert wie oben beschrieben, indem es die Farbmoleküle mit dem Stoff verbindet und so ein Ausbluten verhindert. Dies passiert bei höheren Temperaturen, als später gewaschen wird. Retayne soll bei 60° Celsius verwendet werden. Dies klingt für mich nachvollziehbar, wenn der Qulit bei 30° Grad oder bei 40° Grad gewaschen werden soll.
Das Retayne aus den Staaten kommt, habe ich beim Stöbern, diese Anleitung gefunden.
1. Use an old enamel canning kettle that is not used for food preparation and heat the water to 140°F (60°C).
2. Add 1 teaspoon (5 ml) of Retayne for each yard of fabric.
3. Add dry fabric. Swish your fabric around in the hot Retayne bath for 20 minutes with a spoon or wooden dowel. After 20 minutes, rinse with cold water and dry at once.
Statt dem Topf habe ich heißes Wasser in die Badewanne laufen laßen und dieses mit kochendem Wasser auf die gewünschte Temperatur gebracht. Allerdings kann ich nun nachvollziehen, dass es in einem Topf geschickter ist, denn durch die Wärmezufuhr des Herdes lässt sich das Erhitzen sehr viel besser steuern. Ich denke ich werde mir für diese Fälle wirklich einen großen Emaille-Topf auf dem Flohmarkt kaufen.
Zu dem heißen Wasser habe ich dann das Retayne hinzugefügt (1 Teelöffel auf 1 Yard, was ich großzügigerweise mit 1 Meter übersetzt habe), mir Putz-Handschuhe angezogen und die Stoffe großflächig im Wasser veteilt. Dort habe ich sie 2o Minuten einwirken lassen und anschließend mehrmals mit klarem Wasser ausgewaschen.
Nur einer der Stoffe hat eine leicht rosane Färbung hinterlassen. Die Stoffe habe ich anschließend draußen auf einem Wäscheständer über Handtüchern getrocknet. Die Stoffe fühlen sich nun nach der Prozedur schön weich an. Das Bügeln war kein Problem.
So und nun Schluß mit dem schlechten Gewissen!!
Und wer kann erraten bzw. liest den Blog schön fleissig und weiß, auf welches größere Projekt ich mich vorbereite?
Sonntag, Mai 13, 2012
Königliche Kulturrolle
Die nächste Kosmetiktaschen-Variante oder auch Kulturrolle ist fertig!
Eigentlich wollten Anika und Jenny und ich uns in Heidelberg treffen, aber Anika musste arbeiten und so hatte ich das ganze WE zum Nähen. Herr Liebling war mit Arbeiten beschäftigt und hinterher auf einem Männer-Abend in Tübingen... also gaaanz viel Zeit für mich (und das Nähen.)
Ich habe es sehr genossen, denn ich wollte mich mal wieder kreativ ausleben, neue Techniken ausprobieren und neue Produkte für den shop probenähen.
Probegenäht habe ich eine Kulturrolle von farbenmix. Ich wollte die Maße mal ausprobieren, neues Material vernähen (Dokumentenhülle & Klettband), eine Variante mit Taschen aus Baumwolle herstellen (die zweite Variante mit Wachsstoff kommt noch) und zum ersten Mal, Schrägband vernähen.
Die Stoffe, die ich vernäht habe sind:
- Bijouxi ModBeads von Heather Bailey (rechts)
- Paris Apartment von Bari J. (links)
Schaut doch mal bei Bari J. vorbei, sie hat eine wundervolle & so expressive Seite!
Ein weiterer Grund warum ich mich für die Kulturrolle entschieden habe, ist, dass jede Freundin/Kundin ihre Kosmetiksachen auf der Reise oder zu Hause auf andere Art & Weise aufbewahren möchte. Die einen bevorzugen die große & geräumige Variante und andere wollen lieber etwas zum Aufhängen.
Und dann gibt es Frauen, die wollen alles sehen, was in ihrer Kosmetik-Tasche ist! Darauf hat mich eine nette Mode-Design-Studentin gebracht, als wir zusammen nach Düsseldorf gefahren sind. Sie zeigte mir ihre Kosmetiktasche, die transparent war! Sie sagte, sie will auf einen Blick sehen, was sie alles dabei hat! Super Idee, die ich sofort aufgriffen habe.
Und da ich (noch) keinen transparenten Wachsstoff hatte, habe ich kurzerhand eine gelbe Dokumentenhülle zurechtgeschnitten. Als Hingucker habe ich bei meiner gelben Reißverschluß-Meterware, einen türkisen Schieber angebracht! Hihi..
Zum Verschließen der Tasche habe ich vier runde Klettpunkte verwendet (die gab es mal beim ALDI) und diese mit Zick-Zack-Stich angebracht. Hier sieht man mal den tollen Stoff von Bari J. (pinke Kerzenlüster, Louis XIV-Sessel mit Rosenmuster, lilane Pantoffel..) da fühlt frau sich, doch direkt in ein Pariser Boudoir versetzt ;-)
Das Geheimnis "Wie nähe ich schöne Schrägstreifen?" konnte ich zum Glück anhand dieses Tutorials lüften.
Wichtig sind hier folgende Schritte: Schrägstreifen auch wirklich schräg schneiden, denn nur so erhalten sie die Elastizität, die man braucht um den Streifen, sauber um die Kurve zu legen. Schrägstreifen vorher in Form bügeln. UNBEDINGT 1 mm rechts neben der Naht annähen, dann dämpfen (auch gerade die Kurven) und dann erst absteppen.
Bei der Aufhängung bin ich mir noch etwas unsicher gewesen. Ich habe eine ca. 5 cm lange Schlaufe genäht. Vielleicht ist ein Karabiner besser? Das muss ich noch herausfinden!
So, jetzt geht die Kulturrolle erstmal auf die Reise zu Freundinnen und wird getestet! Ob sie sich überhaupt für den Kosmetikbedarf einer Frau eignet, oder nicht doch eher etwas für einen Teenager ist?
Was denkt ihr?
Eigentlich wollten Anika und Jenny und ich uns in Heidelberg treffen, aber Anika musste arbeiten und so hatte ich das ganze WE zum Nähen. Herr Liebling war mit Arbeiten beschäftigt und hinterher auf einem Männer-Abend in Tübingen... also gaaanz viel Zeit für mich (und das Nähen.)
Ich habe es sehr genossen, denn ich wollte mich mal wieder kreativ ausleben, neue Techniken ausprobieren und neue Produkte für den shop probenähen.
Probegenäht habe ich eine Kulturrolle von farbenmix. Ich wollte die Maße mal ausprobieren, neues Material vernähen (Dokumentenhülle & Klettband), eine Variante mit Taschen aus Baumwolle herstellen (die zweite Variante mit Wachsstoff kommt noch) und zum ersten Mal, Schrägband vernähen.
Die Stoffe, die ich vernäht habe sind:
- Bijouxi ModBeads von Heather Bailey (rechts)
- Paris Apartment von Bari J. (links)
Schaut doch mal bei Bari J. vorbei, sie hat eine wundervolle & so expressive Seite!
Ein weiterer Grund warum ich mich für die Kulturrolle entschieden habe, ist, dass jede Freundin/Kundin ihre Kosmetiksachen auf der Reise oder zu Hause auf andere Art & Weise aufbewahren möchte. Die einen bevorzugen die große & geräumige Variante und andere wollen lieber etwas zum Aufhängen.
Und dann gibt es Frauen, die wollen alles sehen, was in ihrer Kosmetik-Tasche ist! Darauf hat mich eine nette Mode-Design-Studentin gebracht, als wir zusammen nach Düsseldorf gefahren sind. Sie zeigte mir ihre Kosmetiktasche, die transparent war! Sie sagte, sie will auf einen Blick sehen, was sie alles dabei hat! Super Idee, die ich sofort aufgriffen habe.
Und da ich (noch) keinen transparenten Wachsstoff hatte, habe ich kurzerhand eine gelbe Dokumentenhülle zurechtgeschnitten. Als Hingucker habe ich bei meiner gelben Reißverschluß-Meterware, einen türkisen Schieber angebracht! Hihi..
Zum Verschließen der Tasche habe ich vier runde Klettpunkte verwendet (die gab es mal beim ALDI) und diese mit Zick-Zack-Stich angebracht. Hier sieht man mal den tollen Stoff von Bari J. (pinke Kerzenlüster, Louis XIV-Sessel mit Rosenmuster, lilane Pantoffel..) da fühlt frau sich, doch direkt in ein Pariser Boudoir versetzt ;-)
Das Geheimnis "Wie nähe ich schöne Schrägstreifen?" konnte ich zum Glück anhand dieses Tutorials lüften.
Wichtig sind hier folgende Schritte: Schrägstreifen auch wirklich schräg schneiden, denn nur so erhalten sie die Elastizität, die man braucht um den Streifen, sauber um die Kurve zu legen. Schrägstreifen vorher in Form bügeln. UNBEDINGT 1 mm rechts neben der Naht annähen, dann dämpfen (auch gerade die Kurven) und dann erst absteppen.
Bei der Aufhängung bin ich mir noch etwas unsicher gewesen. Ich habe eine ca. 5 cm lange Schlaufe genäht. Vielleicht ist ein Karabiner besser? Das muss ich noch herausfinden!
So, jetzt geht die Kulturrolle erstmal auf die Reise zu Freundinnen und wird getestet! Ob sie sich überhaupt für den Kosmetikbedarf einer Frau eignet, oder nicht doch eher etwas für einen Teenager ist?
Was denkt ihr?
Samstag, Mai 05, 2012
sometimespink in der Presse
Isabella Hafner hat sich sehr viel Zeit und Mühe gegeben und hat es ermöglicht, dass über sometimespink nun auch in der Südwestpresse zu lesen ist.
Großen Dank dafür! Es ist so wichtig, Menschen an seiner Seite zu haben, die an einen glauben.
Hier geht es weiter zum Artikel...
Ich freue mich über alle, die über den Artikel hier auf den Blog gestoßen sind! Viel Spaß beim Lesen :-) Hinterlaßt gerne einen Kommentar, ich bin IMMER an Austausch interessiert.
Liebe Grüße
Julia
Großen Dank dafür! Es ist so wichtig, Menschen an seiner Seite zu haben, die an einen glauben.
Hier geht es weiter zum Artikel...
Ich freue mich über alle, die über den Artikel hier auf den Blog gestoßen sind! Viel Spaß beim Lesen :-) Hinterlaßt gerne einen Kommentar, ich bin IMMER an Austausch interessiert.
Liebe Grüße
Julia
ORGANIC Fruit Punch Mäppchen
Dieser Stoff erinnert mich an duftende Birnen und knackige Äpfel und ist ein Vorgeschmack auf den Sommer, der sich die letzten Tage schon großartig angekündigt hat. (außer heute, heute regnet es in Ulm..)
Er zeigt kleine Birnen & Äpfel in den Farben rot, grün und gelb und gehört zu einem meiner Liebllingsstoffe.
Diesen Stoff hatte ich letztes Jahr (zusammen mit einder anderen Version des Stoffes) im August schon gekauft und wollte ihn nun endlich verarbeiten. Die Designer-Stoffe, die ich kaufe, haben auch meist ganz wundervoll klingende Namen. Dieser heißt: Apples & Pears mini - Fruit Punch ORGANIC. Er ist von Timeless Treasures. ORGANIC bedeutet hier, dass die Baumwolle von nicht-genmanipulierten Pflanzen stammt und dass die Bauern nicht den Einsatz von Pestiziden unterstützen.
Auf die Idee "Bio-Baumwolle" bzw. "Organic-Cotton" zu kaufen, bin ich gekommen, als ich meine Freundinnen in Freiburg besucht habe und sie mich nach der Herkunft der Stoffe gefragt haben und ob die denn auch "bio" sind.
So kam ich auf die Idee bei meinem Online-Stoffhändler verstärkt nach Bio-Baumwolle zu schauen und war erstaunt eine erschwingliche Auswahl zu finden.
Auf den Fotos sieht man ein Mäppchen im Entstehungsprozess.
Das Label von "sometimespink" darf natürlich nicht fehlen und wird mit einer kleinen Stichlänge noch aufgenäht. Wer diesen Post über meine Nähmaschine gelesen hat, weiß, dass meine Nähmaschine über eine beachtliche Anzahl an Zierstichen verfügt. Hier habe ich mich für einen dekorativen Zierstich in passendem Rot entschieden. Den Wachsstoff im Hintergrund in warmem Gelb werde ich für die Innentasche verarbeiten. So kann das Mäppchen hinter als Kometiktäschchen für Mascara, kleine Tuben und Zahnpasta & Zahncreme dienen oder als Etui für Stifte benutzt werden.
Tipp fürs Besticken: Bei feinem Baumwollstoff empfiehlt es sich eine aufbügelbare Vlieseline für die Stelle zu benutzen, die ihr bestickt. Die ich benutzt habe, heißt H250. Das ist soweit ich weiß, sogar ein Stickvlies, dass extra für diese Zwecke benutzt wird.
Er zeigt kleine Birnen & Äpfel in den Farben rot, grün und gelb und gehört zu einem meiner Liebllingsstoffe.
Diesen Stoff hatte ich letztes Jahr (zusammen mit einder anderen Version des Stoffes) im August schon gekauft und wollte ihn nun endlich verarbeiten. Die Designer-Stoffe, die ich kaufe, haben auch meist ganz wundervoll klingende Namen. Dieser heißt: Apples & Pears mini - Fruit Punch ORGANIC. Er ist von Timeless Treasures. ORGANIC bedeutet hier, dass die Baumwolle von nicht-genmanipulierten Pflanzen stammt und dass die Bauern nicht den Einsatz von Pestiziden unterstützen.
Auf die Idee "Bio-Baumwolle" bzw. "Organic-Cotton" zu kaufen, bin ich gekommen, als ich meine Freundinnen in Freiburg besucht habe und sie mich nach der Herkunft der Stoffe gefragt haben und ob die denn auch "bio" sind.
So kam ich auf die Idee bei meinem Online-Stoffhändler verstärkt nach Bio-Baumwolle zu schauen und war erstaunt eine erschwingliche Auswahl zu finden.
Auf den Fotos sieht man ein Mäppchen im Entstehungsprozess.
Das Label von "sometimespink" darf natürlich nicht fehlen und wird mit einer kleinen Stichlänge noch aufgenäht. Wer diesen Post über meine Nähmaschine gelesen hat, weiß, dass meine Nähmaschine über eine beachtliche Anzahl an Zierstichen verfügt. Hier habe ich mich für einen dekorativen Zierstich in passendem Rot entschieden. Den Wachsstoff im Hintergrund in warmem Gelb werde ich für die Innentasche verarbeiten. So kann das Mäppchen hinter als Kometiktäschchen für Mascara, kleine Tuben und Zahnpasta & Zahncreme dienen oder als Etui für Stifte benutzt werden.
Tipp fürs Besticken: Bei feinem Baumwollstoff empfiehlt es sich eine aufbügelbare Vlieseline für die Stelle zu benutzen, die ihr bestickt. Die ich benutzt habe, heißt H250. Das ist soweit ich weiß, sogar ein Stickvlies, dass extra für diese Zwecke benutzt wird.
Dienstag, Mai 01, 2012
Meine Nähmaschine: Brother Innovis 400
Die Brother Innovis 400 habe ich mir vor einem Monat gekauft.
Meine alte PFAFF hatte ich mir mit 16 Jahren gekauft und sie hatte mir treue Dienste geleistet. Aber jetzt war es an der Zeit, mir einen "Profi" einzukaufen, der tolle saubere Nähte macht, mit dickerem Stoff zurecht kommt, und auch vor Wachsstoff (den ich doch so sehr liebe) nicht zurückschreckt. Also aufgemerkt, alle neuen Produkte sind mit der BROTHER genäht ;-)
Als großer Fan von Funktionalität, war mir vor allem wichtig, dass die neue Maschine die profanen, wiederkehrenden Tätigkeiten, wie Rückwärts nähen, Faden abschneiden und Nadel-Lift, einfach und direkt an der Stirnseite per Knopfdruck zur Auswahl anbietet.
Des weiteren näht sie eine sehr schöne und gleichmäßige Naht, spult den Faden wunderbar gleichmäßig ab (!) und transportiert den Stoff ohne viel "Vorlauf", denn sie verfügt über einen 7-Punkt-Transporteur. Das ist der größte Unterschied zwischen meiner PFAFF und der Brother, da die PFAFF nur mit einem 3-Punkt-Transporteuer ausgestattet war.
Also nie wieder Haare raufen & verzweifeln! Nie wieder einzelne Fäden aus der Maschine ziehen... ;-)
Neben ein paar Funktionen im Hauptprogramm, kommen noch die unzähligen Zierstiche! Einen davon, habe ich bereits bei den Untersetzern verwendet. Meine Nähmaschinen-Verkäuferin war von dem kleinen Krokodil ganz begeistert... na, wer findet es? ;-)
294 einprogrammierte Stiche:
Damit die Maschine nicht nur meine jetzigen Bedürfnisse gut bedient, sondern mir auch bei zukünftigen Nähprojekte ein verlässlicher Partner ist, war mir wichtig, dass ich mit ihr Quilten kann. Dafür besitzt sie neben einigen anderen Füßen, einen Quilt-Fuß. So kann ich z.B. freie Muster entwickeln, Konturen nachfahren, etc. Der Fuß reagiert auf jede Bewegung. Mit dem Fuß kann ich sogar Freihand-Quilten. Denn die Maschine kann nicht nur über ein Pedal bedient werden, sondern auch über die automatische Funktion "Vernähen". Das ist richtig abgefahren!!
Da drücke ich auf den Knopf und die Maschine fängt an zu nähen. Das ist sehr praktisch, wenn man beide Hände braucht, um den Stoff beim Freihand-Quilten zu führen.
Weiteres Zubehör:
Ansonsten berichtet mir mein Freund, dass er diese Maschine viel leiser findet. (ganz objektiv gesehen natürlich :-)
Und ihr so? Näht ihr eher viel? Habt ihr ein ausländisches Modell? Und habt ihr womöglich mehr als eine Maschine?
Meine alte PFAFF hatte ich mir mit 16 Jahren gekauft und sie hatte mir treue Dienste geleistet. Aber jetzt war es an der Zeit, mir einen "Profi" einzukaufen, der tolle saubere Nähte macht, mit dickerem Stoff zurecht kommt, und auch vor Wachsstoff (den ich doch so sehr liebe) nicht zurückschreckt. Also aufgemerkt, alle neuen Produkte sind mit der BROTHER genäht ;-)
Als großer Fan von Funktionalität, war mir vor allem wichtig, dass die neue Maschine die profanen, wiederkehrenden Tätigkeiten, wie Rückwärts nähen, Faden abschneiden und Nadel-Lift, einfach und direkt an der Stirnseite per Knopfdruck zur Auswahl anbietet.
Des weiteren näht sie eine sehr schöne und gleichmäßige Naht, spult den Faden wunderbar gleichmäßig ab (!) und transportiert den Stoff ohne viel "Vorlauf", denn sie verfügt über einen 7-Punkt-Transporteur. Das ist der größte Unterschied zwischen meiner PFAFF und der Brother, da die PFAFF nur mit einem 3-Punkt-Transporteuer ausgestattet war.
Also nie wieder Haare raufen & verzweifeln! Nie wieder einzelne Fäden aus der Maschine ziehen... ;-)
Neben ein paar Funktionen im Hauptprogramm, kommen noch die unzähligen Zierstiche! Einen davon, habe ich bereits bei den Untersetzern verwendet. Meine Nähmaschinen-Verkäuferin war von dem kleinen Krokodil ganz begeistert... na, wer findet es? ;-)
294 einprogrammierte Stiche:
Damit die Maschine nicht nur meine jetzigen Bedürfnisse gut bedient, sondern mir auch bei zukünftigen Nähprojekte ein verlässlicher Partner ist, war mir wichtig, dass ich mit ihr Quilten kann. Dafür besitzt sie neben einigen anderen Füßen, einen Quilt-Fuß. So kann ich z.B. freie Muster entwickeln, Konturen nachfahren, etc. Der Fuß reagiert auf jede Bewegung. Mit dem Fuß kann ich sogar Freihand-Quilten. Denn die Maschine kann nicht nur über ein Pedal bedient werden, sondern auch über die automatische Funktion "Vernähen". Das ist richtig abgefahren!!
Da drücke ich auf den Knopf und die Maschine fängt an zu nähen. Das ist sehr praktisch, wenn man beide Hände braucht, um den Stoff beim Freihand-Quilten zu führen.
Weiteres Zubehör:
Ansonsten berichtet mir mein Freund, dass er diese Maschine viel leiser findet. (ganz objektiv gesehen natürlich :-)
Und ihr so? Näht ihr eher viel? Habt ihr ein ausländisches Modell? Und habt ihr womöglich mehr als eine Maschine?
Montag, März 26, 2012
Nähweisheit März
Beim Surfen im Internet... bin ich über eine kleine Nähmaschinen-Weisheit gestolpert und musste sie einfach festhalten:
Wenn die Maschine etwas lauter klappert, kann ein Tröpfchen Öl dort
helfen. Wenn sie schlägt, liegt es normalerweise an einer stumpfen Nadel.
QUELLE. Anne-Liebler-Forum
Wenn die Maschine etwas lauter klappert, kann ein Tröpfchen Öl dort
helfen. Wenn sie schlägt, liegt es normalerweise an einer stumpfen Nadel.
QUELLE. Anne-Liebler-Forum
Donnerstag, März 22, 2012
Upcycling einer alten Jeans Part I
Jeder von uns hat ja x Jeans in seinem Schrank rumliegen, die an den Knien ausgebeult sind, am Saum ausgefranst oder irgendwie sonst nicht mehr so richtig ansehlich sind. Ich persönlich besitze von diesen Modellen mindestens 5 Stück und bringe es nicht übers Herz, sie dem Kreislauf der Wiederverwertung zurückzugeben.
Diese hier soll der Schere und Nähmaschine zum Opfer fallen:
Insgesamt habe ich schon 2 andere Hosen einer neuen Bestimmung als Rock zugeführt, eine davon hier zu sehen.
Der komplette Prozeß ist eigentlich sehr einfach und dauert nicht lange. Eine Nähmaschine ist dafür aber eigentlich obligatorisch.
#1 Kürzen der Jeans auf die richtige Länge
Am besten im Tragen die Länge des Rockes markieren. Lieber einige cm mehr dran lassen, weil die untere Kante durch das Vernähen zum Rock etwas schräg wird und dann nochmals angepaßt werden muß. Außerdem sollte man, je nach Saum, die entsprechende Länge hinzurechnen. Natürlich kann man den Rock auch einfach unten ausfransen lassen, wenn man die ganz schnelle und etwas rockige Variante wählen will. Meine Jeans, mit Bundfalten, habe ich etwas kurz gemacht, möchte aber aus den Hosenbeinen unten noch einen breiten Bund einnähen und evtl. auch Falten einnähen.
#2 Auftrennen der inneren Beinnähte
Nun mit die inneren Beinnähte der Jeans vorsichtig auftrennen. Genauso vorgehen mit der hinteren und vorderen mittleren Naht. Je nach Reißverschlusslänge und Hüftsitz ist das unterschiedlich weit. Hinten wie vorne muß man anschließend die teile so übereinanderlegen und vernähen, daß sich der Rock ähnlich wie die Jeans schön an die „Kurven“ anschmiegt. Vor allem hinten brauche ich dafür einige Anläufe, weil sich gerne eine Art „Entenschwanz“ bildet, wenn ich die Teile nicht richtig übereinander bringe.
#3 Vernähen der hinteren und vorderen mittleren Naht
Nachdem die Teile aufeinandergesteckt sind, näht man entlang der alten Naht, am besten mit einem ähnlichen Faden in ähnlicher Stichlänge. Voila, die Basis des Rockes ist hiermit geschafft! Sollte aufgrund des Schnittes der alten Jeans ein kleines unasgefülltes Dreieck vorne frei sein, so kann man aus den übriggebliebenen Jeansbeinen ein entsprechendes Teil drunter nähen.
Part II gibt es in wenigen Tagen, dann zeige ich, wie ich (hoffentlich) meinen erwünschten breiten Bund aus den Beinteilen herstelle und vorne 2 Falten einarbeite, damit letztendlich eine Art Ballonrock entsteht.
P.S.: Den Rest des gestrigen Abends habe ich mit Kuchenbacken verbracht. Tolles Rezept, Julia, dieser Apfelkuchen mit Zimt. Mal sehen, was die Kollegen nachher sagen.
Sonntag, Januar 29, 2012
DIY: Wimpelkette "Herzchen" Anleitung
Diese Wimpelkette ist nun aufs Regal bei Dawanda gehüpft.
Lege zwei Wimpel rechts auf rechts aufeinander und nähe diese mit einem geraden Stich (Stichlänge 3) zusammen. Du brauchst nicht nach nach jedem Wimpel den Faden abschneiden, ziehe den Wimpel etwas nach hinten und lege den neuen Wimpel wieder unter den Nähfuß.
Wenn du alle Wimpel zusammengenäht hast, schneide die zusammenhängenden Wimpel anschließend auseinander.
Schneide nun aus deinem Stoff zwei 3cm breite Streifen und schneide sie mit einer normalen Schere zu. Nähe beide Streifen nun der Länge nach einander. Wenn du die Streifen schräg (wie bei einem Schrägband) aneinanderlegst, ist deine Naht nicht so sichtbar, als wenn du sie gerade mit beiden Ende aneinderlegst. Lege nun deinen langen Streifen links auf links zusammen und halbiere diesen so auf 1,5cm. Nähe diesen dann knapp ab. Wenn du dies getan hast, greife wieder zu deiner Zackenschere und schneide den Stroffstreifen rechts von der Naht entlang zu.
Wenn du die Streifen schräg (wie bei einem Schrägband) aneinanderlegst, ist deine Naht nicht so sichtbar, als wenn du sie gerade mit beiden Ende aneinderlegst. Lege nun deinen langen Streifen links auf links zusammen und halbiere diesen so auf 1,5cm. Nähe diesen dann knapp ab. Wenn du dies getan hast, greife wieder zu deiner Zackenschere und schneide den Stroffstreifen rechts von der Naht entlang zu.
Lege nun die Wimpel auf deinen Stroffstreifen und stecke sie im Abstand von 5 cm fest. Ich habe bei einer Länge von 2,70cm, den ersten Wimpel bei einer Länge von 50cm angebracht. Nun nähe die Wimpel mit dem Stroffstrifen mit einem großen Zick-Zackstich fest. Anschließend bilde jeweils an beiden Enden, ca. 5-7 cm lange Schlaufen und nähe diese entsprechen mit einem greade Stich fest. Nähe dazu einen "Kasten" auf die Schlaufe. Toll sieht es auch aus, wenn Wimpel und Stroffstreifen aus kontrastierenden Stoffen nähst!
Diese Herzchen-Wimpelkette habe ich mir für den Valentinstag ausgedacht und möchte die einfache Anleitung mit euch teilen.
DIY: Wimpelkette "Herzchen" Anleitung
Lege den Stoff rechts auf rechts aufeinander. Deine Wimpel werden 14 cm breit und 20cm hoch sein. Messe diese Maße mit einem Lineal ab und übertrage sie z.B. mit Schneiderkreide auf den Stoff. Ich benutze dafür einen Kugelschreiber...Die langen Seitenschenkel des Wimpels werden mit der Zackenschere ausgeschnitten. Dadurch haben sie diese tolle Zackenoptik und fransen nicht aus. Das Zackenmuster auf deinem Stoff ergibt automatisch zwei Reihen von Wimpeln.Lege zwei Wimpel rechts auf rechts aufeinander und nähe diese mit einem geraden Stich (Stichlänge 3) zusammen. Du brauchst nicht nach nach jedem Wimpel den Faden abschneiden, ziehe den Wimpel etwas nach hinten und lege den neuen Wimpel wieder unter den Nähfuß.
Wenn du alle Wimpel zusammengenäht hast, schneide die zusammenhängenden Wimpel anschließend auseinander.
Schneide nun aus deinem Stoff zwei 3cm breite Streifen und schneide sie mit einer normalen Schere zu. Nähe beide Streifen nun der Länge nach einander. Wenn du die Streifen schräg (wie bei einem Schrägband) aneinanderlegst, ist deine Naht nicht so sichtbar, als wenn du sie gerade mit beiden Ende aneinderlegst. Lege nun deinen langen Streifen links auf links zusammen und halbiere diesen so auf 1,5cm. Nähe diesen dann knapp ab. Wenn du dies getan hast, greife wieder zu deiner Zackenschere und schneide den Stroffstreifen rechts von der Naht entlang zu.
Wenn du die Streifen schräg (wie bei einem Schrägband) aneinanderlegst, ist deine Naht nicht so sichtbar, als wenn du sie gerade mit beiden Ende aneinderlegst. Lege nun deinen langen Streifen links auf links zusammen und halbiere diesen so auf 1,5cm. Nähe diesen dann knapp ab. Wenn du dies getan hast, greife wieder zu deiner Zackenschere und schneide den Stroffstreifen rechts von der Naht entlang zu.
Lege nun die Wimpel auf deinen Stroffstreifen und stecke sie im Abstand von 5 cm fest. Ich habe bei einer Länge von 2,70cm, den ersten Wimpel bei einer Länge von 50cm angebracht. Nun nähe die Wimpel mit dem Stroffstrifen mit einem großen Zick-Zackstich fest. Anschließend bilde jeweils an beiden Enden, ca. 5-7 cm lange Schlaufen und nähe diese entsprechen mit einem greade Stich fest. Nähe dazu einen "Kasten" auf die Schlaufe. Toll sieht es auch aus, wenn Wimpel und Stroffstreifen aus kontrastierenden Stoffen nähst!
Montag, Januar 23, 2012
Pinke Kosmetiktasche mit großen Innentaschen
Neues auf dem Regal, bei Dawanda! Vielleicht auch was für die Männer als Valentinstaggeschenk für ihre Freundin.
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